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Geändert am: 02.10.2026 22:03:42

US-Arbeitsmarktdaten bremsen Zinssorgen: Wall Street beendet Handel in Grün -- SMI geht mit Plus ins Wochenende -- DAX letztlich deutlich fester -- Asiens Börsen fallen schlussendlich

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt notierten mit Gewinnen. Auch die US-Börsen steuerten auf einen versöhnlichen Wochenschluss hin. An den Börsen in Asien ging es am Freitag nach unten.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt wurden am Freitag mutiger.

Der SMI startete die Sitzung zunächst mit einem kräftigen Abschlag und rückte anschliessend Schritt für Schritt vor. Dabei gelang ihm der Sprung in die Gewinnzone, wo er den Handel auch mit einem Plus von 0,28 Prozent bei 13'660,92 Punkten beendete.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex und gingen 0,34 Prozent höher bei 19'397,24 Zählern bzw. 0,61 Prozent stärker bei 2'210,64 Einheiten aus dem Handel.

Damit kam es am Schweizer Aktienmarkt zu einem halbwegs versöhnlichen Wochenausklang, nachdem der Leitindex SMI zuvor vier Verlusttage in Folge verzeichnete. Im Tagesverlauf sorgten zurückgehende Ölpreise sowie nachlassende Zins- und Konjunktursorgen für deutlichen Rückenwind. Insbesondere der schwache US-Arbeitsmarktbericht liess die Sorgen vor einer weiteren Zinserhöhung durch die Fed erst einmal verschwinden.

Zudem hatten die G7-Staaten nach einer Telefonschalte entschieden, 100 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven freizugeben. Das sorgte für eine merkliche Entspannung am Ölmarkt, zeitweise sank der Brent-Preis unter die wichtige Marke von 100 US-Dollar.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt machte seine Vortagesverluste noch vor dem Wochenende wieder wett.

Zwar startete der DAX nur knapp höher in den letzten Handelstag der Woche, konnte dank mehrerer positiver Nachrichten im Verlauf aber kräftig zulegen. Dabei eroberte das Barometer auch die am Vortag verlorene Marke von 25'000 Punkten wieder zurück. Schliesslich verabschiedete er sich 1,17 Prozent höher bei 25'231,20 Zählern ins Wochenende.

Eine erwartungsgemässe Steigerung der Verbraucherpreise in der Eurozone hat Anleger am deutschen Aktienmarkt nicht verunsichert. Stattdessen haben deutlich sinkende Ölpreise sowie schwache US-Arbeitsmarktdaten etwas Druck vom Kessel genommen und die zuletzt aufgekommenen Zins- und Inflationssorgen in den Hintergrund rücken lassen.

Hintergrund der deutlichen Entspannung am Ölmarkt waren zunächst Spekulationen über die Freigabe strategischer Reserven, diese wurden im Tagesverlauf dann bestätigt. So geben die G7-Staaten insgesamt 100 Millionen Barrel frei.

WALL STREET

An der Wall Street ging es vor dem Wochenende aufwärts.

So eröffnete der Dow Jones bereits höher und hielt sich in der Folge weiterhin auf grünem Terrain. Letztlich stand hier ein Plus von 0,49 Prozent auf 51.177,44 Punkte an der Kurstafel.
Auch der technologielastige NASDAQ Composite zog nach einem deutlich höheren Start weiter an. Im Handelsverlauf erreichte er sogar ein neues Rekordhoch bei 27.353,68 Punkten, bevor es mit Gewinnen von 1,19 Prozent bei 27.190,86 Zählern ins Wochenende ging.

Profitiert haben die US-Börsen vor allem von stagnierenden Ölpreisen, die zeitweise sogar stark unter Druck standen, weil die G7-Staaten die Freigabe von 100 Millionen Barrel aus strategischen Reserven befürworteten.

Darüber hinaus sorgte ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht für zusätzlichen Rückenwind. Analyst Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) schrieb zu dem Jobbericht: "Der Arbeitsmarktbericht enttäuscht angesichts der positiven Indikationen, die es vonseiten der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, des ADP-Reports oder des ISM-Beschäftigungsindexes gegeben hatte". Am Aktienmarkt kommt dies positiv an, weil es die Zins- und Inflationssorgen der Anleger ebenso dämpft wie die wieder niedrigeren Ölpreise.

ASIEN

Die grössten Börsen in Fernost notierten am Donnerstag in Rot.

In Tokio fiel der Nikkei 225 letztlich um 0,94 Prozent auf 68'309,46 Punkte.

Der Shanghai Composite gewann am Mittwoch letztlich 0,31 Prozent auf 3'842,20 Punkte. Der Handel ruhte hier feiertagsbedingt.

Tiefer präsentierten sich die Börsen in Hongkong am Freitag, wo es für den Hang Seng letztlich um kräftige 2,6 Prozent auf 23'972,29 Punkte abwärts ging.

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag vor wichtigen US-Arbeitsmarktdaten und angesichts geopolitischer Spannungen nachgegeben. Schwankungen an den Anleihemärkten sorgten zusätzlich für Unsicherheit. Die Börse in Shanghai blieb feiertagsbedingt geschlossen.

In Japan belasteten überraschend hohe Inflationsdaten und Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Sechs-Wochen-Hoch die Stimmung. Die Kerninflation in Tokio stieg im September auf 2,7 Prozent und verstärkte die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’244.10 19.80 S0BAJU
Short 14’546.98 13.80 SRB97U
Short 15’086.78 8.87 S4B3QU
SMI-Kurs: 13’703.53 05.10.2026 17:30:30
Long 13’114.63 19.24 SJBCVU
Long 12’823.18 13.66 SGHBWU
Long 12’276.07 8.87 SXDBPU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

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