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Geändert am: 03.06.2026 22:19:21

Dow schliesst in Rot -- SMI und DAX beenden Handel im Minus -- Tokio letztlich sehr fest - Hongkong deutlich schwächer

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Mittwoch schwächer. Der deutsche Leitindex verbuchte Verluste. An der Wall Street ging es deutlich nach unten. Die Börsen in Fernost präsentierten sich zur Wochenmitte uneinheitlich.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt verbuchte am Mittwoch Abschläge.

Der SMI bewegte sich im Verlauf in der Verlustzone, nachdem er noch minimal höher gestartet war. Er schloss 0,66 Prozent schwächer bei 13'218,32 Punkten.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI konnten sich ebenso nicht ins Plus vorarbeiten und verbrachten den Tag im Minus. Der SPI verabschiedete sich 0,6 prozent niedriger bei 18'739,30 Stellen, während der SLI letztlich 0,9 Prozent auf 2'116,35 Indexpunkte abgab.

Die Unsicherheit angesichts widersprüchlicher Aussagen im Iran-Krieg rückte wieder verstärkt in den Vordergrund. Beide Parteien hatten sich in der Nacht auf Mittwoch eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. "So langsam wollen immer neue Höchstmarken nicht mit dem ungelösten Konflikt zusammenpassen. Die Risiken können nicht auf Dauer ausgeblendet werden", kommentierte ein Börsianer. Hinzu kommen die insbesondere im Tech-Sektor mittlerweile hohen Bewertungen. Auch schlägt Trump offenbar das nächste Kapitel im Zoll-Streit auf und hat neue Strafzölle gegen rund 60 Handelspartner ins Spiel gebracht, darunter auch gegen die Schweiz.

Die gedämpfte Risikobereitschaft der Anleger zeigte sich auch in den deutlichen Kursverlusten im Bitcoin seit Anfang der Woche. Dieser war von über 74'000 Dollar auf zeitweise unter 66'000 Dollar gefallen, zuletzt wurden wieder rund 67'000 Dollar bezahlt. Derweil bleiben die Ölpreise hoch und liegen weiterhin nur knapp unter der Marke von 100 US-Dollar. Im Tagesverlauf rücken einige wichtige Konjunkturdaten in den Fokus, darunter am Nachmittag der ADP-Jobbericht, der ISM-Dienstleistungsindex, Auftragseingänge sowie am Abend der Konjunkturbericht der US-Notenbank. Zuletzt hatte die robuste US-Konjunktur wieder Spekulationen auf Zinserhöhungen befeuert.

DEUTSCHLAND

Nach dem freundlichen Vortagesschluss knickte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch ein.

Der DAX startete bereits tiefer in den Handel und verharrte anschliessend in der Verlustzone. Letztlich gab er 1,31 Prozent auf 24'795,94 Punkte ab.

Belastet von zunehmenden Spannungen im Iran-Krieg und neuen Zolldrohungen der USA ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch eingeknickt. Der DAX fiel unter die viel beachtete Marke von 25'000 Punkten. Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Aus dem Iran verlautete, dass seit Tagen keine Gespräche mehr stattfänden. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich beide Seiten die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise legten wieder zu.

Zudem drohten die USA 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil sie Importe von Produkten aus mutmasslicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen unter anderen die Europäische Union (EU), Grossbritannien, Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.

WALL STREET

Anleger an der Wall Street hielten sich am Mittwoch zurück.

So eröffnete der Dow Jones Industrial die Sitzung mit einem moderaten Abschlag und fiel danach tiefer in negatives Terrain. Letztlich schloss er 1,21 Prozent schwächer bei 50'687,07 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite rutschte nach einem stabilen Start weit ins Minus ab und beendete den Handel schlussendlich 0,89 Prozent tiefer bei 26'853,98 Zählern.

Die US-Börsen litten am Mittwoch nach ihrer Rekordjagd unter Gewinnmitnahmen. Zunehmende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, weiter anziehende Ölpreise und neue Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump sorgten für eine nicht gerade rosige Nachrichtenlage. Nur dem NASDAQ 100 gelang zum Auftakt erneut ein Rekord.

Obwohl über eine Verlängerung der seit knapp zwei Monaten geltenden Waffenruhe verhandelt wird, haben sich die USA und der Iran über Nacht eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Experten von UBS warnten vor "Wachstumsrisiken durch einen anhaltenden Energieschock", die aber auch grössere geldpolitische Straffungen unwahrscheinlich machten.

Wirtschaftsdaten wurden deshalb kritisch beäugt, ergaben aber ein robustes Bild. Bevor am Freitag der offizielle Jobbericht kommt, teilte der Dienstleister ADP mit, dass die US-Privatwirtschaft im Mai etwas mehr neue Stellen geschaffen hat als erwartet. Ausserdem hat sich die Stimmung im US-Dienstleistungssektor im vergangenen Monat stärker als erwartet aufgehellt und im April war der Auftragseingang in der Industrie etwas stärker als erwartet gestiegen.

Trumps Zolldrohungen richten sich gegen insgesamt 60 Länder mit dem Argument, dass diese Importe von Produkten aus mutmasslicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Grossbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.

ASIEN

Kräftige Kursgewinne in Tokio und ein deutliches Minus in Hongkong prägten das Kursbild am Mittwoch an den Börsen in Ostasien.

Der Nikkei 225 legte letztlich 2,50 Prozent auf 68'402,13 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite 0,22 Prozent im Plus bei 4'083,97 Stellen.

In Hongkong verlor der Hang Seng dagegen 1,56 Prozent auf 25'633,21 Zähler.

Zur stimmungsmässigen Gemengelage insgesamt hiess es, die Stärke im Technologiesektor und die anhaltende KI-Fantasie drängten die Entwicklung im Nahost-Konflikt mit wieder neuen gegenseitigen Attacken und den wohl ins Stocken geratenen Friedensverhandlungen in den Hintergrund. An anderer Stelle war von einer Art Gewöhnungseffekt an die fragile Lage die Rede. Die Ölpreise stiegen zwar weiter, allerdings eher moderat.

Treiber in Tokio war die Aussicht auf neue Massnahmen der Regierung zur Stützung der Konjunktur. Das Kabinett hat einen Entwurf für einen Nachtragshaushalt in Höhe von umgerechnet 19,5 Milliarden Dollar zur Bewältigung der hohen Lebenshaltungskosten infolge des Iran-Kriegs genehmigt. Nun muss das Parlament noch zustimmen. Premierministerin Sanae Takaichi erwägt ausserdem eine Senkung von Verbrauchssteuern.

In Hongkong sprachen Marktteilnehmer nach der KI-getriebenen Rally vom Vortag von Gewinnmitnahmen. In Shanghai stützte der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, der im Mai deutlich gestiegen und damit noch weiter in den Expansion anzeigenden Bereich vorgedrungen ist.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’374.15 19.88 BW3SLU
Short 14’672.95 13.88 SNHBVU
Short 15’246.93 8.80 S5ZB0U
SMI-Kurs: 13’773.87 18.06.2026 12:20:22
Long 13’249.65 19.88 SPB9EU
Long 12’946.68 13.88 SU3B7U
Long 12’399.54 8.97 S9OBOU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
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03.06.26 Abacus Life Inc Registered Shs -A- / Generalversammlung
03.06.26 Abercrombie & Fitch Co Cert Deposito Arg Repr 1 Sh / Generalversammlung
03.06.26 Abercrombie & Fitch Co. / Generalversammlung
03.06.26 Abitibi Metals Corp Registered Shs / Quartalszahlen
03.06.26 Acumen Pharmaceuticals Inc Registered Shs / Generalversammlung
03.06.26 adesso SE / Generalversammlung
03.06.26 Aelis Farma / Generalversammlung

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
03.06.26 Terms of Trade Index
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03.06.26 S&P Global zusammengesetzter PMI
03.06.26 S&P Global EMI für Dienstleistungen
03.06.26 Ai Group Construction PMI
03.06.26 AiG Industry Index
03.06.26 Ai Group Manufacturing PMI
03.06.26 S&P Global PMI
03.06.26 Jibun Bank Services PMI
03.06.26 Gross Domestic Product (QoQ)
03.06.26 Bruttoinlandsprodukt (Jahr)
03.06.26 RatingDog Services PMI
03.06.26 S&P Global Construction PMI
03.06.26 Riyad Bank PMI
03.06.26 S&P Global Composite PMI
03.06.26 HSBC Composite PMI
03.06.26 HSBC Services PMI
03.06.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
03.06.26 Leistungsbilanz
03.06.26 HCOB Services PMI
03.06.26 HCOB Services PMI
03.06.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
03.06.26 S&P Global PMI Gesamtindex
03.06.26 HCOB EMI Gesamtindex
03.06.26 HCOB EMI Dienstleistungen
03.06.26 HCOB EMI für Dienstleistungen
03.06.26 HCOB Composite EMI
03.06.26 S&P Global Gesamt-EMI
03.06.26 S&P Global EMI für Dienstleistungen
03.06.26 BoJ Governor Ueda speech
03.06.26 Erzeugerpreisindex (Monat)
03.06.26 Erzeugerpreisindex (Jahr)
03.06.26 BoE Monetary Policy Report Hearings
03.06.26 ECB's Elderson speech
03.06.26 MBA Hypothekenanträge
03.06.26 Industrial Output (YoY)
03.06.26 Industrial Output (MoM)
03.06.26 ADP Employment Change
03.06.26 Arbeitsproduktivität (Quartal)
03.06.26 Fed's Barr speech
03.06.26 Fed's Barr speech
03.06.26 ECB's Cipollone speech
03.06.26 S&P Global EMI Gesamtindex
03.06.26 S&P Global EMI Dienstleistungen
03.06.26 Auftragseingänge der Industrie (Monat)
03.06.26 FOMC Mitglied John C. Williams spricht
03.06.26 ISM Index der Auftragseingänge im nichtverarbeitenden Gewerbe
03.06.26 ISM Beschäftigungsindex für das nichtproduzierende Gewerbe
03.06.26 ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Dienstleistungen
03.06.26 ISM Nicht-Produktion Bezahlte Preise
03.06.26 EIA Rohöl Lagerbestand
03.06.26 Arbeitslosenquote
03.06.26 Fed Beige Book
03.06.26 Handelsbilanz
03.06.26 Fed-Mitglied Logan spricht
03.06.26 Währungsreserven

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