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Finanzziele unverändert 04.08.2022 17:57:00

Swisscom-Aktie wenig bewegt: Swisscom erleidet wegen Sondereffekten im ersten Halbjahr einen Gewinnknick

Swisscom-Aktie wenig bewegt: Swisscom erleidet wegen Sondereffekten im ersten Halbjahr einen Gewinnknick

Die Swisscom hat wegen einer happigen Weko-Busse und anderen Sondereffekten im ersten Halbjahr einen Gewinnknick erlitten.

Unter dem Strich tauchte der Reingewinn um 25 Prozent auf 785 Millionen Franken.

Grund für den Rückgang sind mehrere Sonderfaktoren, wie der Branchenprimus am Donnerstag in einem Communiqué mitteilte: Im Vorjahr hatten Aufwertungen aus einer Glasfaserkooperation der italienischen Tochter Fastweb und der Verkauf einer Beteiligung in Belgien für einen Einmalgewinn von 207 Millionen Franken gesorgt.

Auf der anderen Seite hat die Swisscom in diesem Jahr eine Busse von knapp 72 Millionen Franken der Eidgenössischen Wettbewerbskommission Weko verbucht. Nach Ansicht der Wettbewerbshüter hatte der Telekomkonzern zwischen 2006 und 2013 bei der Übertragung von Live-Fussball- und -Eishockeyspielen im Bezahl-TV seine marktbeherrschende Stellung missbraucht.

Vor Bundesverwaltungsgericht war die Swisscom Anfang Juni mit ihrer Beschwerde gegen die Weko-Busse abgeblitzt. Nun hat der Telekomkonzern den Entscheid ans Bundesgericht weitergezogen.

Sondereffekte summieren sich auf 280 Millionen

Die Sondereffekte schlagen massiv auf den Halbjahresgewinn. Ohne die Sondereffekte wäre der Reingewinn um 8,2 Prozent gestiegen.

Nicht ganz so stark wirken sich die Sondereffekte beim Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) aus. Dieser sank um 5,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Franken.

Zudem bekommt der grösste Telekomkonzern der Schweiz die Euro-Schwäche zu spüren, die das Resultat der italienischen Breitbandtochter Fastweb in Schweizer Franken drückt. Der Swisscom-Umsatz sank um 1,6 Prozent auf 5,5 Milliarden Franken. Ohne die Euro-Schwäche wäre der Umsatz beinahe stabil geblieben (-0,1 Prozent).

Mit den Zahlen hat die Swisscom die Erwartungen der Analysten etwas verfehlt.

Finanzziele unverändert

Der "blaue Riese" hat die Weko-Busse einkalkuliert und lässt deshalb den Ausblick fürs Gesamtjahr unverändert. Die Swisscom erwartet weiterhin einen Umsatz von 11,1 bis 11,2 Milliarden Franken. Der EBITDA soll rund 4,4 Milliarden Franken erreichen und die Investitionen rund 2,3 Milliarden Franken.

Die Dividende soll auch für das laufende Jahr bei 22 Franken bleiben, wenn die Ziele erfüllt werden. Weiterhin beabsichtigt die Swisscom wie in den Vorjahren auch 2022, die Kostenbasis um rund 100 Millionen Franken zu senken.

Swisscom-Aktien nach Semesterzahlen im Minus

Der Telekomriese litt im ersten Halbjahr unter Sondereffekten. Gemessen am AWP-Konsens wurden die Erwartungen vor allem auf Gewinnebene verfehlt.

Am Donnerstag notierten die Swisscom-Titel an der SIX schlussendlich 0,12 Prozent tiefer auf 503,80 Franken. Bereits am Vortag hatten die Aktien wohl aufgrund von Befürchtungen zu den Ergebnisse 2,5 Prozent verloren. Seit Jahresbeginn weisen sie eine fast ausgeglichene Bilanz aus, wobei der Kurs im Mai auf über 580 Franken angestiegen war, seither aber wieder abwärts tendierte.

Die Zahlen zum Semester wurden von Sondereffekten stark negativ beeinflusst. Unter anderem belastete eine Busse der Schweizer Wettbewerbskommission von 72 Millionen Franken den Gewinn. Um Sondereffekt bereinigt erachten die Analysten im Allgemeinen die Resultate aber zumindest als "solide".

Auswirkungen auf die Empfehlungen der Analysten haben die Zahlen bisher auch nicht. So bestätigt etwa der positiv eingestellte ZKB-Analyst sein Rating "Übergewichten" und stützt sich dabei auf die "hohe Dividendenrendite" und das defensive Geschäftsmodell, das er als attraktiv erachte.

Die US-Bank Goldman Sachs rät den Anlegern dagegen weiterhin zum Verkauf der Aktien. Der zuständige Experte verweist auf das sich verlangsamende Geschäft bei der italienischen Tochter Fastweb und die noch immer nicht abgeschlossenen Untersuchungen der Weko. Letztere könnten zu einem Schlüsselelement für künftige Investitionen werden, so der Analyst.

Bern (awp)


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