| Branchenschwäche |
15.09.2026 17:55:00
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UBS-Aktie sackt ab: Branchenschwäche belastet Banken- und Finanzwerte europaweit
Die Aktien von Banken und Finanzwerten stehen am Dienstag europaweit unter Druck.
Die Aktien der UBS schlossen mit einem Minus von 3,39 Prozent bei 41,86 Franken. Allerdings stehen sie damit immer noch rund 13 Prozent im Plus seit Jahresbeginn. Auch Partners Group (-2,56%) und Julius Bär (-2,29%) gaben am Dienstag in einem schwächeren Gesamtmarkt überdurchschnittlich nach.
Zusätzlich zur allgemeinen Branchenschwäche sorgt bei der UBS die innenpolitische Diskussion über die künftige Regulierung für Unsicherheit. Im Fokus steht eine Abstimmung im Ständerat über die künftige Kapitalunterlegung von Auslandsbeteiligungen am Donnerstag. Offen ist, ob die kleine Kammer dem gegenüber den ursprünglichen Forderungen des Bundesrats deutlich abgeschwächten Antrag der Wirtschaftskommission folgt.
Auslöser der Branchenbewegung waren schwache Vorgaben aus den USA: Dort hatten Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America und Morgan Stanley am Montag zwischen 1,7 und 5,1 Prozent verloren. Für Ernüchterung sorgten laut Marktbeobachtern Aussagen von Bank-of-America-Chef Brian Moynihan. Er stellte für das dritte Quartal im Handelsgeschäft lediglich Erträge auf Vorjahresniveau in Aussicht und dämpfte damit Hoffnungen auf eine Fortsetzung der starken Entwicklung aus dem ersten Halbjahr.
Die negativen Vorgaben schwappten am Dienstag nach Europa über. Der europäische Bankenindex verliert deutlich. Die Deutsche Bank gehört etwa mit kräftigen Abschlägen zu den schwächsten Werten im DAX.
an/ys
Zürich (awp)
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