| Geldpolitik |
09.04.2026 06:15:00
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US-Notenbank warnt: Längerer Iran-Krieg könnte Zinsschritte nach oben erzwingen
Bei der jüngsten Sitzung der US-Notenbank haben die Geldpolitiker durckblicken lassen, dass ein anhaltender Konflikt im Nahen Osten Zinserhöhungen nach sich ziehen könnte.
Die Fed hatte ihren Leitzins am 17. bzw. 18. März wie erwartet in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. In ihrer Erklärung räumte die Fed die "Unsicherheit" aufgrund des Krieges im Nahen Osten ein. Sie behielt aber die Formulierungen bei, die eine Tendenz zu einer weiteren schrittweisen Senkung der Zinsen andeuten - eine Haltung, die einige Vertreter bereits vor dem durch den Krieg ausgelösten Unsicherheitsschub hinter verschlossenen Türen in Frage gestellt hatten.
Die Prognosen der Mitglieder des Offenmarktausschusses beinhalteten für dieses Jahr mindestens eine weitere Zinssenkung. Ein FOMC-Mitglied prognostizierte allerdings für nächstes Jahr eine Zinserhöhung. Volkswirte rechnen damit, dass die US-Verbraucherpreise im März mit einer Jahresrate von 3,3 (Februar: 2,4) Prozent gestiegen sind.
Von Nicole Goodkind
DOW JONES
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