Grammer Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.ch übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Angesichts der weiterhin bestehenden Unsicherheiten im Hinblick auf die weltweiten Lieferengpässe von Halbleitern, insbesondere bei den Automobilherstellern, sowie anhaltende Material- und Energiepreissteigerungen rechnet die Gruppe für das Geschäftsjahr 2022 lediglich mit einer leichten Steigerung des Umsatzes auf rund 2,0 Mrd. EUR und einem operativen EBIT innerhalb einer Spanne von 35 Mio. EUR bis 40 Mio. EUR. Risiken für den Umsatz und das Ergebnis der GRAMMER Gruppe können sich durch den aktuellen Krieg in der Ukraine ergeben. Diese werden bis dato noch als gering eingeschätzt, können sich aber je nach weiterem Verlauf des Konflikts verstärken. Um seinen Stakeholdern trotz der Unwägbarkeiten im laufenden Jahr einen Korridor für die mittelfristige Geschäftsentwicklung aufzuzeigen, wird das Management Ende April seine strategischen Schwerpunkte und die daraus abgeleiteten Umsatz- und Ergebnisziele bis zum Jahr 2025 bekannt geben.

Update 12.04.2022: Der Vorstand hält trotz des schwächer als erwarteten ersten Quartals aktuell weiter an der im Geschäftsbericht veröffentlichten Gesamtjahresprognose fest. Risiken aus dem Krieg in der Ukraine sowie aus anhaltenden Corona-Lockdowns in China für den Umsatz und das Ergebnis der GRAMMER Gruppe, können sich je nach Länge und weiterem Verlauf verstärken und die Prognose negativ beeinflussen.

Update 28.04.2022: Obwohl der Geschäftsverlauf des ersten Quartals 2022 hinter den Erwartungen zurückblieb, hält der Vorstand aktuell weiter an der im Geschäftsbericht 2021 veröffentlichten Gesamtjahresprognose fest (Umsatz von rund 2,0 Mrd. EUR, operatives EBIT zwischen 35 Mio. EUR und 40 Mio. EUR). Risiken aus dem Krieg in der Ukraine sowie aus den anhaltenden Corona-Lockdowns in China für den Umsatz und das Ergebnis der GRAMMER Gruppe können sich je nach Länge und weiterem Verlauf verstärken und die Prognose negativ beeinflussen. Kurzfristig muss GRAMMER die Weitergabe der erheblichen Steigerungen der Material-, Energie-, Transport-, Lohn- und Stillstandskosten an seine Kunden durchsetzen, um das prognostizierte Ergebnisziel zu erreichen.

Update 11.08.2022: Obwohl der Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2022 hinter den Erwartungen zurückblieb, hält der Vorstand aktuell weiter an der im Geschäftsbericht 2021 veröffentlichten Gesamtjahresprognose fest (Umsatz von rund 2,0 Mrd. EUR, operatives EBIT zwischen 35 Mio. EUR und 40 Mio. EUR). GRAMMER erwartet, dass nach den bereits erzielten Vereinbarungen mit Kunden über die Weitergabe der inflationsbedingten erheblichen Kostensteigerungen, auch im zweiten Halbjahr Einigungen mit weiteren OEMs getroffen werden können. Allerdings können sich die Risiken aus dem Krieg in der Ukraine, den stark gestiegenen Energie- und Materialpreisen sowie aus möglichen weiteren Corona-Lockdowns in China – aber auch in anderen Ländern – für den Umsatz und das Ergebnis der GRAMMER Gruppe je nach Länge und weiterem Verlauf verstärken und die Prognose negativ beeinflussen. Des Weiteren hängt die Gesamtjahresprognose maßgeblich davon ab, in welchem Umfang GRAMMER weitere Einigungen mit seinen Kunden über die Weitergabe der Kostensteigerungen erzielen kann. Auch die Ende April veröffentlichte mittelfristige Roadmap für 2025 bekräftigt der Vorstand noch einmal: Der Umsatz der GRAMMER Gruppe soll bis 2025 auf 2,5 Mrd. EUR wachsen, wovon etwa 60 % in der Division Automotive und etwa 40 % in der Division Commercial Vehicles erwirtschaftet werden sollen. Für das operative EBIT strebt die Gesellschaft im Jahr 2025 eine Marge von > 5 % an, für das Konzernergebnis nach Steuern wird ein Margenziel von > 4 % ausgegeben. Das Umsatzwachstum wird aus allen Regionen gespeist, wobei die Region APAC zur zentralen Plattform für Wachstum beider Divisionen ausgebaut werden soll und AMERICAS wieder zurück auf den profitablen Wachstumskurs gebracht werden soll. Ein wichtiger Baustein zur Erreichung dieser Zielsetzung ist das Restrukturierungsprojekt „P2P - Path to Profitability”, mit dem der nachhaltige Turnaround in der Region AMERICAS, dem heute für GRAMMER zweitgrößten Markt, bis 2024 erreicht werden soll.

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