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23.01.2026 11:57:36

Devisen: Wenig Bewegung - USD/CHF leicht über 0,79

Zürich (awp) - Am Devisenmarkt halten sich die Kursausschläge am Freitagvormittag in Grenzen. Nach seiner Schwäche am Vortag habe sich der Dollar zu Franken und Euro am späten Vortag stabilisiert, und seitdem hätten sich die Kurse mehr oder weniger seitwärts bewegt, sagt ein Händler.

Aktuell kostet der Dollar 0,7909 Franken nach 0,7906 am Morgen und 0,7940 am Donnerstagmittag. Ähnlich hat sich auch das Euro/Dollar-Paar entwickelt. Momentan kostet ein Euro 1,1733 Dollar. Das ist etwas weniger als am Morgen (1,1746) aber klar mehr als vor Tagesfrist (1,1687). Derweil hat sich das Euro/Franken-Paar in dieser Zeit bei Kursen von 0,9279 Franken nur wenig bewegt.

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Der Dollar stand zuletzt unter Druck im Zusammenhang mit der "Grönland-Story". Doch als US-Präsident Donald Trump im Streit um die weltgrösste Insel eine Kehrtwende vollführt und die jüngsten Drohungen mit neuen Zöllen zurückgenommen hatte, setzte eine Stabilisierung ein. Zudem gibt es die Hoffnung auf Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sowie Meldungen, wonach sich Richter des Obersten Gerichtshofs in den USA skeptisch geäussert haben zu den Bemühungen des US-Präsidenten, Lisa Cook zu entlassen.

Dass der Franken insgesamt aber trotzdem stark bleibt, und auch die Edelmetalle Gold und Silber ihren Rekordkurs fortsetzen, zeigt laut Händlern, dass es weiterhin Zweifel gibt, ob und wie lange diese Entspannung andauert. "Trump ist immer wieder für eine Überraschung gut", meint der Händler und verweist auf die Sprunghaftigkeit des US-Präsidenten.

Kaum Einfluss durch Konjunkturdaten

Konjunkturdaten aus Europa beeinflussten die Kurse wenig. In der Eurozone hat sich die Stimmung in der Wirtschaft im Januar nicht verändert. Der von S&P erhobene Einkaufsmanagerindex lag unverändert bei 51,5 Punkten und signalisiert damit ein leichtes wirtschaftliches Wachstum. Belastet wurde der Indikator durch die schwächeren Zahlen aus Frankreich, während die deutschen Zahlen positiv überraschten. Am Nachmittag folgen noch die Pendants aus den USA.

Deutliche Kursverluste gab es hingegen beim japanischen Yen nach einem deutlichen Rückgang der Inflation in Japan. Die Konsumentenpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln sind im Dezember um 2,4 Prozent gestiegen und damit so schwach wie seit Oktober 2024 nicht mehr. Im November war die Inflation noch deutlich stärker gewesen und hatte bei 3,0 Prozent gelegen.

Unterdessen hat die japanische Notenbank den Leitzins unverändert bei 0,75 Prozent belassen. Wie aus der Stellungnahme zur Zinsentscheidung hervorgeht, wollen Japans Notenbanker die Auswirkungen der Zinserhöhung vom Vormonat und das Ergebnis der vorgezogenen Wahlen abwarten.

awp-robot/pre/to

Devisen in diesem Artikel

EUR/CHF 0.9225 -0.0054
-0.58
USD/CHF 0.7800 -0.0093
-1.17
USD/JPY 155.6945 -2.7105
-1.71