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13.02.2026 11:57:37

Devisen: Wenig Bewegung vor US-Inflationsdaten

Zürich (awp) - Der Schweizer Franken hat sich am Freitag gegenüber dem Euro und dem US-Dollar nur wenig bewegt. Kurzzeitig gab er allerdings nach der Veröffentlichung der Schweizer Inflationszahlen leicht nach. Rasch wetzte er diese Scharte aber wieder aus.

Aktuell kostet das Euro/Franken-Paar 0,9130 und damit etwa gleich viel wie am Morgen (0,9133). Vorübergehend war der Euro bis 0,9146 gestiegen. Ähnlich war die Bewegung beim Dollar/Franken-Paar, das derzeit bei 0,7701 steht, nach 0,7702 im Frühgeschäft und 0,7719 kurz nach den Inflationszahlen. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit ebenfalls kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1856 zeigt.

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Quasi Nullteuerung

Die Teuerung in der Schweiz bleibt tief. Zum Jahresauftakt verharrte die Jahresteuerung bei 0,1 Prozent. Gegenüber dem Vormonat lagen die Preise im Januar 2026 im Durchschnitt gar etwas tiefer. Die Januar-Inflation ist damit eher am unteren Ende der Erwartungen ausgefallen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Experten hatten im Vorfeld mit einem Wert zwischen -0,1 und +0,4 Prozent gerechnet.

Keine Zinssenkung der SNB zu erwarten

In diesem Umfeld folge die Strategie der Schweizerischen Nationalbank (SNB) einer Logik geldpolitischer Disziplin und nicht der Untätigkeit, kommentiert Arthur Jurus, Head of Investment Office bei ODDO BHF Schweiz. Die bereits vorgenommenen Lockerungen hätten ihre volle Wirkung noch nicht entfaltet, während Kredit- und Liquiditätsindikatoren insgesamt günstige Finanzierungsbedingungen signalisieren. Der geldpolitische Status quo wirke unterstützend für die Wirtschaft. "Eine weitere Senkung des Leitzinses erscheint kurzfristig wenig wahrscheinlich, solange die Inflationserwartungen fest im Bereich der Preisstabilität (0-1 %) verankert bleiben."

Warten auf US-Inflation

Am Markt warten die Anleger nun auf die US-Konsumentenpreise (um 14.30 Uhr), von denen sie sich Hinweise auf die weitere Zinsentwicklung erhoffen. Zuletzt hatten US-Konjunkturdaten grössere Schwankungen bei den Zinserwartungen ausgelöst. So hatte ein starker Arbeitsmarktbericht die Spekulation auf eine schnelle Zinssenkung durch die Notenbank Fed gedämpft, während enttäuschende Daten aus dem Einzelhandel die Spekulationen angeheizt hatten.

Es wird erwartet, dass sich die Teuerung im Januar auf 2,5 Prozent abgeschwächt hat, von zuvor 2,7 Prozent. Damit dürfte die Inflation weiter über dem Ziel der US-Notenbank Fed bleiben, die zwei Prozent anpeilt. Die Inflation sei in den letzten Monaten deutlich zu hoch gewesen, um weitere Zinssenkungen der Fed zu ermöglichen, heisst es von der Helaba. Mit den Daten für Januar dürfte sich aber eine Entspannung abzeichnen.

awp-robot/pre/to

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