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Devisen im Blick 26.01.2026 21:26:36

Warum der Franken zulegt

Warum der Franken zulegt

Die geopolitischen Unsicherheiten und die erratische US-Politik haben Anleger vermehrt in "sichere Häfen" wie den Franken getrieben.

Der Druck liess im späten Handel aber wieder etwas nach. Auch Edelmetalle wie Gold und Silber haben Rekordwerte erreicht, von denen sie wieder etwas zurückgekommen sind.

Gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,7763 etwas tiefer als am späten Nachmittag (0,7751). Im Tief war der Paar sogar auf 0,7731 gefallen und damit so tief wie noch nie, klammert man die Verwerfungen rund um die Aufhebung des Euromindestkurses Anfang 2015 aus.

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Auch der Euro hat zum Franken am frühen Abend etwas zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostet am Abend 0,9221 Franken. Am späten Nachmittag wurde der Euro noch zu 0,9209 Franken gehandelt. Die europäische Gemeinschaftswährung Euro hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit nur minimal bewegt, wie das Kursniveau von 1,1879 zeigt.

"Erneut präsentiert sich der Franken als gefragter sicherer Hafen", schreibt die Valiant Bank. Auch wenn der Euro sich auf Tiefstkursen bewegt, sei noch keine Intervention der Schweizerischen Nationalbank auszumachen. "Dies passt zu den Signalen, wonach ihr weniger das absolute Kursniveau als vielmehr starke Schwankungen Sorgen bereiten", heisst es weiter

Der Druck geht geht auch weiter vom schwachen Dollar aus. "Mit Blick auf die unberechenbare Politik dieser US-Regierung besteht die Gefahr, dass aus Sicht des Marktes eine Grenze überschritten wird, an der es kein Zurück mehr gibt - ein Kipppunkt", heisst es in einem Kommentar der Commerzbank. Ein Thema sei dabei auch der Verlust der Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed, was den Dollar weiter unter Druck setze.

Auch die Deeskalation des Grönland-Konflikts habe nur eine kurze Atempause verschafft. So drohe eine anhaltende Verschlechterung der Beziehungen zwischen Europa und den USA. Die könne eine "gefährliche Dynamik annehmen", so die Commerzbank weiter.

Eher enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland rückten derweil in den Hintergrund. Das vom Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima verharrte auf einem niedrigen Niveau. Volkswirte hatten eine Verbesserung erwartet. "Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr", kommentierte Ifo-Chef Clemens Fuest.

Zürich (awp)

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