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Kontrolle übernehmen 10.07.2024 06:22:00

Anruf von einem Headhunter: Diese wichtigen Gegenfragen sollte man stellen

Anruf von einem Headhunter: Diese wichtigen Gegenfragen sollte man stellen

Wenn man von einem Headhunter kontaktiert wird, sollten man versuchen, die Zügel des Gespräches in die Hand zu nehmen und den Headhunter auf Seriosität und Hintergrundwissen prüfen. Wenn man die richtigen Fragen stellt, lässt sich das Gespräch möglichst effizient gestalten.

Headhunter kontaktieren täglich unzählige Manager, um diese möglicherweise für ein Unternehmen gewinnen zu können. Dabei stellen die Headhunter gezielte Fragen, welche ermitteln, inwiefern die Expertise sowie der Lebenslauf des Managers mit der entsprechenden Stelle übereinstimmen.

Wer einen Anruf von einem Headhunter erhält, sollte sich allerdings nicht schweigend ausquetschen lassen, sondern vielmehr einige wichtige Gegenfragen stellen.

Hierdurch lässt sich für den Manager in der Regel schnell ermitteln, ob der Anruf vielversprechend ist oder nicht.

Wird Personal für eine bestimmte Position gesucht

Häufig kontaktieren Headhunter potenzielle Manager, ohne eine konkrete Stelle anzubieten. Sie sammeln vielmehr Informationen für das eigene Portfolio, um möglicherweise in Zukunft auf den Kontakt zurückgreifen zu können. Entsprechend würde solch ein Gespräch nur dem Headhunter etwas nutzen und die Zeit des Managers verschwenden. Die Experten der Handelszeitung empfehlen dies also direkt zu Beginn des Telefonats in Erfahrung zu bringen.

Wurde der Headhunter exklusiv vom Unternehmen beauftragt?

Sofern der Headhunter tatsächlich Personal für eine spezielle offene Stelle sucht, sollte dieser gefragt werden, ob er einen exklusiven Auftrag vom Unternehmen erhalten habe. So lässt sich in Erfahrung bringen, wie sehr das Unternehmen an einer Neubesetzung der Stelle interessiert ist. Hierbei gilt ausserdem: Je mehr Headhunter mit der Suche beauftragt wurden, desto weniger hoch ist die Stelle in der Unternehmenshierarchie angesiedelt, erklären die Experten der Handelszeitung.

Seit wann sucht das Unternehmen?

Mittels dieser Frage lassen sich vielsagende Antworten erreichen. Je länger das Unternehmen bereits nach einem neuen Manager für die gewünschte Position sucht, desto mehr Fragen kommen auf. Weshalb konnte bisher kein passender Kandidat gefunden werden? Warum wird erst jetzt Kontakt aufgenommen? Stimmen die Suchkriterien mit den Fähigkeiten überein?

Zudem lässt sich hieraus ermitteln, wie lange der Vermittlungsprozess noch etwa in Anspruch nehmen wird. Wird man als einer der ersten Kandidaten kontaktiert, wird es länger dauern.

Warum speziell der Angerufene für die Stelle gewonnen werden soll?

Die Antwort auf diese Frage gibt Aufschluss darüber, ob sich der Headhunter bereits mit der eigenen Person auseinandergesetzt hat oder man nur Teil einer Massenbefragung ist. Das Portal karrierefragen.de erklärt, je detaillierter die Informationen sind, die dem Headhunter über den Angerufenen vorliegen, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Vermittlung.

Wie gross sind das Unternehmen und die Abteilung, für die gearbeitet werden soll?

Hiermit erhält man einen Einblick in die Arbeitsweise und Seriosität des Headhunters. Kann dieser präzise Antworten zum Unternehmen und der offenen Stelle bieten, zeugt dies von solider Arbeit. Testet man den Headhunter weiter auf sein Hintergrundwissen, so erfährt man gleichzeitig mehr zur angebotenen Position und kann sich ein erstes Bild vom Unternehmen machen, rät Karriereakademie.de.

Für welche Niederlassung wird Personal gesucht und für welchen Rang?

Ein gutes Jobangebot nützt nichts, wenn dafür die gesamte Familie mehrere hundert Kilometer umziehen müsste. Ist man an einen Wohnort gebunden, könnte mit der Frage nach der Niederlassung das Gespräch bereits beendet werden. Ähnliches gilt für die ausgeschriebene Position: Ist diese in der Hierarchie weiter unten angesiedelt, als man sich das wünschen würden, kann die Anfrage postwendend abgewiesen werden.

Henry Ely / Redaktion finanzen.ch

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