Geldpolitik |
07.02.2025 10:51:40
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EZB richtet Geldpolitik stärker an Daten aus

Die Europäische Zentralbank (EZB) orientiert sich nach Aussage ihres Chefvolkswirts Philip Lane bei der Ausrichtung ihrer Geldpolitik an Preis- und Aktivitätsdaten und weniger am Konzept des sogenannten neutralen Zinses.
Zwar seien "Narrative" wie das des neutralen Zinses wichtig, um etwa im Falle einer Inflation von deutlich über 2 Prozent die Botschaft zu übermitteln, dass die Zinsen nun steigen müssten. "Aber jetzt, wo wir uns dieser Zone nähern, sollten wir nicht über Neutralität reden, sondern darüber, was angemessen ist", fügte er hinzu.
Der neutrale Zins ist ein nicht messbarer Zins, oberhalb dessen die Geldpolitik restriktiv wirkt, unterhalb aber stimulierend. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte kürzlich eine Spanne von 1,75 bis 2,25 Prozent genannt. Der EZB-Leitzins liegt gegenwärtig bei 2,75 Prozent.
Die EZB veröffentlicht am Freitag ein Papier, in dem sie verschiedene Schätzungen des neutralen Zinses vorstellen wird.
DOW JONES
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