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Nach neuen US-Zöllen |
03.04.2025 22:48:00
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Handelskrieg-Risiken umgehen: Diese Aktien könnten sich als sichere Investments erweisen

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwochabend neue Zölle auf die meisten Importe in die USA angekündigt. An den Börsen sorgt dieser Schritt für erhebliche Turbulenzen. Doch einige Aktien könnten sich womöglich als sichere Häfen erweisen.
• "CNBC" identifiziert 14 Aktien, die immun gegen Handelskrieg sein dürften
• Hauptsächlich Titel aus den Sektoren Gesundheitswesen, Finanzen und nicht-zyklische Konsumgüter
Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, neue pauschale Zölle in Höhe von zehn Prozent auf nahezu alle Importe in die Vereinigten Staaten zu erheben, erschüttert die Märkte. Ein komplexer Mechanismus wechselseitiger Zölle sieht für manche Länder sogar noch höhere Strafabgaben vor. Die ohnehin aufgrund der Zolldrohungen in den letzten Wochen bereits hochvolatilen Aktienmärkte brechen am Donnerstag daraufhin ein. Besonders betroffen sind Unternehmen mit hohem Exportanteil, da die neuen Zölle ihre Wettbewerbsfähigkeit in den USA deutlich schwächen.
Laut "CNBC" gibt es jedoch auch einige defensive Aktien, die gegen die US-Zölle, die mit ihnen einhergehenden Marktschwankungen und einen sich möglicherweise nun entwickelnden Handelskrieg weitgehend immun sein dürften. Es handelt sich bei diesen Titeln um US-Unternehmen, die einen besonders hohen Teil ihres Umsatzes innerhalb der USA erzielen, eine geringe Verschuldung sowie eine niedrige Marktsensitivität besitzen. Sie könnten Anlegern laut der Nachrichtenseite in unsicheren Zeiten Stabilität bieten.
Investieren im Handelskrieg: Welche defensiven Titel jetzt interessant sein dürften
Die Experten von "CNBC" haben auf ihrer Suche nach Aktien mit einer hohen Immunität gegenüber Zöllen und Gegenzöllen alle Titel aus dem breiten US-Index S&P 500 unter die Lupe genommen und auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber einem eskalierenden Handelskrieg hin untersucht. Als möglicherweise sichere Investitionen in unsicheren Zeiten gelten dabei laut der Nachrichtenseite Unternehmen, die einen Umsatzanteil von mindestens 80 Prozent innerhalb der USA sowie eine Schuldenquote von unter 75 Prozent besitzen. Ausserdem wurde darauf geachtet, dass sie ein Beta von 0,6 oder tiefer aufweisen - also weniger stark schwanken als der Gesamtmarkt.
Zu den laut "CNBC" nur 14 Aktien aus dem S&P 500, die all diese Eigenschaften besitzen, gehören unter anderem die Anteilsscheine der CME Group mit einem Unternehmensumsatz in den USA von 100 Prozent, einem Beta von 0,3 und einer Schuldenquote von 14,4 Prozent. Das Finanzunternehmen betreibt einen Derivate-Marktplatz und könnte dadurch von der erhöhten Volatilität an den Börsen profitieren.
Auch der Rüstungskonzern General Dynamics schaffte es auf die Liste. Er macht laut "CNBC" 83,3 Prozent seines Umsatzes in den USA, besitzt ein Beta von 0,4 und eine Schuldenquote von 48,4 Prozent. Der Verteidigungssektor gilt als stabil, insbesondere angesichts globaler Spannungen und Konflikte. Auch Trumps Pläne für eine Raketenabwehrkuppel über den USA könnten sich laut dem Nachrichtenportal als vorteilhaft für General Dynamics erweisen.
Daneben gelte auch die Aktie von Keurig Dr Pepper als weitgehend immun gegen einen Handelskrieg. "Wir sehen KDP auch als sicheren Hafen in einem Marktabschwung, mit einem defensiven Geschäftsmix und begrenztem Zoll- und Währungsrisiko", schrieb Morgan Stanley-Analystin Dara Mohsenian laut "CNBC". Keurig Dr Pepper kommt auf einen US-Umsatz von 87,1 Prozent, ein Beta von 0,4 und eine Schuldenquote von 71,4 Prozent.
Weitere defensive Aktien, die nun laut "CNBC" für Anleger besonders attraktiv sein könnten, sind Church & Dwight, Hormel Foods, Assurant, Progressive, Allstate, Centene, Regeneron Pharmaceuticals, Globe Life, Huntington Ingalls Industries, Humana und Erie Indemnity.
Die meisten dieser Titel stammen aus den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen und nicht-zyklische Konsumgüter. Diese Sektoren gelten traditionell als stabiler in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Mit Huntington Ingalls Industries und General Dynamics schafften es lediglich zwei Industriewerte in die Auswahl. Angesichts der weiterhin unsicheren geopolitischen Lage und der möglichen Eskalation des Handelskriegs könnte sich ein Blick auf diese Aktien mit defensivem Charakter nun womöglich lohnen.
Redaktion finanzen.ch
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
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