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Rückzug von der Börse 24.09.2020 16:54:40

Rocket Internet-Aktie freundlich: Aktionäre stimmen Börsenrückzug zu

Rocket Internet-Aktie freundlich: Aktionäre stimmen Börsenrückzug zu

Der Start-up-Investor Rocket Internet darf von der Börse gehen.

Auf der Hauptversammlung am Dienstag hat eine Mehrheit von 81 Prozent des Aktienkapitals für den Schritt gestimmt, teilte der frühere MDAX-Konzern mit. Der Konzern plant, den Aktionären ihre Anteilsscheine zu je 18,57 Euro direkt abzukaufen.

Die Aktionäre billigten auch eine Ermächtigung für ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals. Im Anschluss an die Hauptversammlung kündigte Rocket Internet SE an, diesen Beschluss anzuwenden und 8,84 Prozent für bis zu 18,57 je Aktie über die Börse zurückkaufen zu wollen. Dadurch solle den Aktionären die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Aktien auch bereits vor Vollzug des Delisting-Rückerwerbsangebot an die Gesellschaft zu veräussern, hiess es. Das Programm soll noch am Donnersteg starten und spätestens am 15. November enden.

Rocket hatte Anfang September angekündigt, man wolle sich nach gut sechs Jahren von der Börse zurückziehen. Der Kapitalmarkt habe als Finanzierungsmöglichkeit für das Unternehmen an Bedeutung verloren. Rund die Hälfte an Rocket Internet halten die Samwer-Brüder, grösstenteils über das Vehikel Global Founders GmbH. Diese Aktien sollen nicht angedient werden. Der Konzern hält mit 1,9 Milliarden Euro genug Bargeld, um den Rückkauf der übrigen eigenen Papiere zu stemmen.

Rocket Internet gründet oder investiert in Internet- und Technologieunternehmen. Viele seiner aktuellen und früheren Beteiligungen sind mittlerweile an der Börse notiert, wie der Kochboxenversender HelloFresh und der Essenslieferdienst Delivery Hero.

CEO Samwer, der Rocket Internet 2007 zusammen mit seinen Brüdern Marc und Alexander als Beteiligungsunternehmen gegründet hatte, verteidigte den kritischen Fragen der Aktionäre gegenüber den Angebotspreis und die Pläne für den Rückzug von der Börse.

Im Gegensatz zum Börsengang des Konzerns im Jahr 2014 sei derzeit "die Nutzung des Kapitalmarkts als Finanzierungsmöglichkeit nicht länger erforderlich". Für die Startups, die der Konzern betreut, die derzeit überwiegend in einem frühen und wenig kapitalintensiven Stadium seien, gebe es inzwischen genug Finanzierungsmöglichkeiten außerhalb des Aktienmarktes, wenn erforderlich, so Samwer.

Außerdem seien Vorstand und Aufsichtsrat übereingekommen, dass ein "längerfristiger Ansatz unabhängig vom Kapitalmarkt" für die Zukunft "die beste Ausrichtung und Aufstellung für Rocket Internet" sei. Überdies hätte die Covid-Pandemie in den vergangenen Monaten die "größere Bedeutung des flexibleren unternehmerischen Handelns deutlich gemacht". Durch den Rückzug von der Börse ließen sich zudem Komplexität, Berichtspflichten und anwendbare Rechtsvorschriften reduzieren und somit Kosten senken.

Die Zulassung der Aktie an der Luxemburger Börse ist Samwer zufolge bereits Anfang September widerrufen worden.

Via XETRA gewinnt die Rocket-Aktie zeitweise 0,11 Prozent auf 18,62 Euro.

DJG/uxd/sha

FRANKFURT (Dow Jones) / (awp international)

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Bildquelle: 360b / Shutterstock.com

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