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24.02.2025 17:00:39

Devisen: Euro gibt Gewinne wieder ab

Zürich (awp) - Der Euro hat am Montag die im Nachgang der deutschen Bundestagswahlen erzielten Gewinne im Verlauf wieder abgegeben. Zunächst hatte die Einheitswährung mit steigenden Kursen auf den Wahlgewinn der Unionsparteien reagiert.

Aktuell kostet die Gemeinschaftswährung noch 1,0466 Dollar nach 1,0510 im Frühhandel. Auch zum Franken hat sich der Euro abgeschwächt und wird derzeit zu 0,9389 nach 0,9422 Franken noch am Morgen gehandelt. Dagegen hat sich der Dollar zum Franken kaum bewegt und kostet aktuell 0,8970 Franken nach 0,8966 am Morgen.

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Im Zuge der deutschen Bundestagswahlen hatte der Euro zu Dollar und Franken zunächst zugelegt. Die Aussicht auf stabilere Regierungsverhältnisse im wirtschaftlich grössten Land Europas habe zuvor den Kurs der Einheitswährung gestützt, hiess es.

Laut vorläufigem Ergebnis gehen die Unionsparteien CDU/CSU als Sieger aus den Bundestagswahlen hervor. Der CDU-Kandidat Friedrich Merz hat damit die besten Voraussetzungen für einen Einzug ins Bundeskanzleramt. Eine rasche Regierungsbildung wäre wünschenswert, um mit neuem Schwung auch in der Finanz- und Wirtschaftspolitik für zunehmenden Optimismus zu sorgen, heisst es in einem Kommentar. Ob eine stabile Mehrheit aus CDU/CSU und SPD schnell gefunden wird, bleibe indes abzuwarten.

Der Euro im Seitwärtsgang, kommentierte die DZ Bank. Insgesamt habe der Devisenmarkt die Wahlergebnisse also gelassen entgegengenommen - viel mehr als eine Seitwärtsbewegung sei beim Euro unter dem Strich nicht geblieben. Ob sich in Deutschland künftig wirklich etwas ändere, werde das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zeigen. Im aktuellen Fokus des Währungsmarkts stehe weiter die US-Politik. "Die amerikanische Haltung zur Handels-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik ist das heissere Eisen als die Bundestagswahl."

Derweil bleibt die Stimmung in der deutschen Wirtschaft skeptisch. Das Ifo-Geschäftsklima verharrte im Februar auf 85,2 Punkten. Ökonomen hatten im Schnitt einen leichten Anstieg auf 85,8 Punkte erwartet. Damit bleibt das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer auf einem langfristig niedrigen Niveau.

"Der Montag nach der Wahl ist ein guter Zeitpunkt für die Veröffentlichung dieses wichtigen Indikators, denn die Zahl unterstreicht, dass sich die deutsche Wirtschaft im Tief festgefressen hat und wachstumsfreundliche Reformen dringend nötig sind", sagte Jens-Oliver Niklasch, Ökonom bei der Landesbank Baden-Württemberg.

awp-robot/pre/ls

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