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Goldpreis und Ölpreis 19.10.2023 07:51:39

Goldpreis: Hochspannung vor Powell-Statements

Goldpreis: Hochspannung vor Powell-Statements

Trotz steigender US-Renditen und starkem Dollar behauptet sich der Goldpreis nahe am höchsten Stand seit zweieinhalb Monaten, was vor allem auf die geopolitisch hochexplosive Lage im Nahen Osten zurückzuführen ist.

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von Jörg Bernhard

Am gestrigen Mittwoch überwand die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen die psychologisch wichtige Marke von fünf Prozent und verstärkte dadurch den Trend zu positiven Realzinsen. Anleihen mit einem Jahr Restlaufzeit kommen sogar auf einen Wert von 5,47 Prozent p.a. Dass das gelbe Edelmetall diesen Nachteil derzeit komplett ausblendet, zeugt von relativer Stärke. Am Nachmittag stehen mit den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe und dem Konjunkturausblick der Philadelphia Fed wichtige Daten zur Bekanntgabe an. Für ein hohes Mass an Spannung sorgt aber auch die für den Abend anberaumte Rede von Fed-Chef Jerome Powell. Sollte deren Tenor relativ "taubenhaft" ausfallen, dürfte Gold weiterhin stark gefragt bleiben.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MESZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 8,80 auf 1'959,50 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Preissprung nach oben

Temporär gelockerte US-Sanktionen gegen Venezuela und das Ablehnen Saudi-Arabiens, der iranischen Forderung, einen Öl-Boykott gegenüber Israel auszusprechen, hat die Lage an den Ölmärkten leicht entspannt. Die weiterhin angespannte Versorgungslage kam allerdings durch den gestrigen EIA-Wochenbericht einmal mehr zum Ausdruck. Dieser wies nämlich sowohl bei Rohöl (minus 4,5 Millionen Barrel) als auch bei Benzin (minus 2,4 Millionen Barrel) und Destillaten (minus 3,2 Millionen Barrel) rückläufige Lagermengen aus. Da sich die geopolitische Lage im Nahen Osten auch schnell wieder zuspitzen kann, bleibt es an den Ölmärkten weiterhin spannend.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,12 auf 88,20 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,36 auf 91,14 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.ch

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