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02.04.2025 11:30:37
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Aktien Schweiz: SMI an Trumps "Liberation Day" im Rückzugsmodus
Zürich (awp) - An den internationalen Börsen hat der Countdown begonnen: In einigen Stunden wird US-Präsident Donald Trump nach Börsenschluss seine jüngsten Zollpläne verkünden. Das hat bereits in Asien für einen holprigen Handel gesorgt und belastet auch hierzulande und Europa die Börsen. Der SMI bewegt sich in einer engen Spanne um die Marke von 12'600 Punkten.
Der heutige 2. April ist für den US-Präsidenten der 'Tag der Befreiung' und damit der Tag der Entscheidung in Sachen Zölle. Es ist laut Börsianern aber unwahrscheinlich, dass Anleger wirklich von den Zollunsicherheiten befreit werden. Denn wenn Länder Vergeltungsmassnahmen ergreifen, könnte Trump nochmals nachlegen, wird befürchtet. Und immer stärker rückten auch die Nebenwirkungen der Zölle ins Blickfeld. So sagte etwa der Präsident der Fed von Richmond, Tom Barkin, es gebe Anzeichen dafür, dass die Zölle der Trump-Regierung einen grösseren Einfluss auf die Wirtschaft haben könnten als jene, die während der ersten Amtszeit des Präsidenten eingeführt wurden.
Der Leitindex SMI verliert gegen 10.55 Uhr 0,91 Prozent auf 12'571,68 Punkte. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, fällt um 0,99 Prozent auf 2023,45 Punkte und der breite SPI um 0,85 Prozent auf 16'768,77 Zähler. Im SLI stehen 24 Verlieren sechs Gewinner gegenüber.
Vor den Zollankündigungen müssen Investoren aber zunächst mit den ADP-Daten weitere Zahlen zum US-Arbeitsmarkt am Nachmittag bewerten. Sie folgen auf die bereits am Vortag publizierten Jolts-Daten (Job Openings and Labor Turnover Survey) und bieten Investoren eine weitere Indikation für den am Freitag geplanten monatlichen Arbeitsmarktbericht.
Im Vorfeld der Trump-Ankündigungen trifft die Unsicherheit der Börsianer zur Wochenmitte vor allem den Pharmasektor - hierzulande und europaweit. Bislang war die Pharmaindustrie von Handelszöllen ausgenommen, aber Trump bestätigte letzte Woche, dass er bald Zölle auf den Sektor erheben werde. Laut Medienberichten setzen sich nun Arzneimittelhersteller beim Präsidenten für eine schrittweise Einführung von Zöllen auf Importe in die USA ein. Auf diese Weise könnten die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen auf den Sektor abgemildert werden.
So geht es für Straumann, Lonza, Roche, Novartis, Sonova, Alcon und Sandoz zwischen 2,7 uns 1,0 Prozent abwärts. Im Fall von Straumann und Sandoz wirken zudem Analysten mit ihren Kommentaren und Kurszielsenkungen zusätzlich belastend. Sie lösten im Handel Zahlenängste aus, wie es heisst.
SGS (-5,0% oder -4,46 Fr.) stellen nur optisch das Schlusslicht unter den SLI-Werte dar. Die Papiere des Warenprüfkonzerns werden ex Dividende (-3,20 Fr.) gehandelt.
Daneben sind Vertreter der unterschiedlichsten Branchen auf den Verkaufslisten zu finden. Der Verpackungsspezialist SIG (-2,4%) wird ebenso aus den Depots gekippt wie der Finanzdienstleister Partners Group (-2,1%). Hier haben mit Goldman Sachs und Citigroup zwei namenhafte US-Analysehäuser ihre Kursziele in unterschiedliche Richtungen angepasst. Allerdings empfehlen beide die Papiere weiter zum Kauf.
Die Verluste bei den drei Zyklikern Kühne+Nagel, Schindler und ABB fallen mit -0,1 bis -0,8 Prozent vergleichsweise moderat aus, nachdem die drei Blue Chips am Morgen mit eigenen Nachrichten aufgewartet haben.
Schwergewicht Nummer drei, Nestlé, gehört mit +0,2 Prozent zu den wenigen Gewinnern. Auch die defensiven Swisscom (+0,2%) sowie die beiden Versicherer Swiss Life (+0,3%) und Swiss Re (+0,1%) sind fester.
In den hinteren Reihen stemmen sich Dätwyler (+5,5%) klar gegen den Trend. Der Industriekonzern hat die Produktion von Komponenten für GLP-1-Abnehmspritzen aufgenommen.
Derweil stellt sich die Lebensmittelgruppe Orior (-3,8%) nach einem happigen Verlust 2024 neu auf. Deutlicher verlieren die Aktien vom Autozulieferer Adval Tech mit -8,2%. Sie dürften besonders stark unter der Zoll-Unsicherheit leiden.
hr/rw
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