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Geändert am: 05.06.2023 22:04:36

Licht und Schatten von der Konjunktur- und Inflationsfront: US-Börsen mit Verlusten -- SMI zum Handelsende leichter -- DAX schliesst im Minus -- Asiens Börsen letztendlich mit Aufschlägen

Am heimischen Aktienmarkt ging es am Montag nach unten. Am deutschen Aktienmarkt waren Verluste zu sehen. Die US-Börsen gaben am Montag nach. In Fernost übernahmen am Montag die Käufer das Ruder.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarktes wechselte am Montag auf rotes Terrain.

Der SMI gewann zum Start noch leicht hinzu und blieb dann zunächst auf grünem Terrain. Am Nachmittag fiel er jedoch in die Verlustzone, wo er den Handelstag 0,25 Prozent schwächer bei 11'415,00 Punkten beendete.

Die Nebenwerteindizes SLI und SPI folgten dieser Tendenz nach einem freundlichen Start. Letztendlich ging es hier noch um 0,39 Prozent nach unten auf 1'780,75 Einheiten bzw. um 0,41 Prozent abwärts auf 15'014,11 Zähler.

Die Marktteilnehmer seien etwas unschlüssig, ob sie ihre Positionen absichern und auch einen Teil der Gewinne einstreichen oder weitere Käufe tätigen sollten. Daher komme es immer wieder zu einem Favoritenwechsel und in der Summe bewege sich der Markt seitwärts, sagte ein Händler.

Der Rückgang der Schweizer Jahres-Inflation im Mai 2023 auf 2,2 Prozent von 2,6 Prozent im April beeinflusste das Geschehen nur wenig. Mit dem aktuellen Wert bleibt die Schweiz aber mit ihren Teuerungsraten weiterhin deutlich unter denjenigen der Eurozone oder den USA, wo zuletzt Werte von 6,1 Prozent bzw. 4,9 Prozent (April) ausgewiesen wurden. Zudem kommt die Schweizerische Nationalbank (SNB) damit ihrem Zielband von 0 bis 2 Prozent wieder deutlich näher. Dennoch gehen die Ökonomen weiterhin davon aus, dass die SNB bei ihrer Juni-Sitzung eine Zinserhöhung um weitere 0,25 Prozentpunkte vornehmen wird. Dann könnte die SNB aber auch das erste Mal seit längerer Zeit wieder ihre Inflationsprojektionen nach unten anpassen und damit entsprechend weniger Bedarf für weitere Zinserhöhungen signalisieren.

DEUTSCHLAND

Deutsche Anleger zeigten sich zum Wochenstart unentschlossen.

Der DAX war mit einem kleinen Plus in den Handel eingestiegen, im Verlauf waren zunächst weiter grüne Vorzeichen zu sehen. Am Nachmittag gab das Börsenbarometer jedoch ab und beendete die Sitzung letztendlich 0,54 Prozent tiefer bei 15'963,89 Punkten.

Nachdem der DAX in der Vorwoche mit 15'629 Punkten zwischenzeitlich auf das tiefste Niveau seit April abgesackt war, gelang ihm zum Wochenschluss der klare Sprung über die viel beachtete Marke von 16'000 Punkten. In den Fokus rückten nun wieder die kleine Kurslücke unterhalb von 16'143 Punkten und das Rekordhoch bei 16'331 Punkten. Die Marktstrategen von JPMorgan hoben allerdings den Zeigefinger. Die einhellige Meinung, dass das Schlimmste vorüber ist, dürfte sich als falsch erweisen, schrieben die Experten um Mislav Matejka in einem aktuellen Kommentar. Die Folgen strafferer Geldpolitik hätten sich in der Vergangenheit immer mit gewissem Zeitversatz gezeigt. Auch die staatlichen Konjunkturimpulse in China, auf die am Freitag spekuliert würde, dürften nicht bedeutungsvoll werden.

WALL STREET

US-Anleger zeigten sich zum Wochenstart wenig optimistisch.

Der Dow Jones Index verlor 0,59 Prozent auf 33'562,60 Indexpunkte. Der technologielastige NASDAQ Composite verlor zum Start 0,02 Prozent auf 13'238,48 Zähler. Anschliessend legte er längere Zeit zu, rutschte spät aber auf rotes Terrain ab und schloss mit einem Abschlag von 0,09 Prozent bei 13'229,43 Zählern.

Hauptthema blieb die Geldpolitik der US-Notenbank, insbesondere die Zinsentscheidung im Juni. Die Erwartung verfestigte sich weiter, dass die Federal Reserve die Zinssätze in diesem Monat nicht erhöhen wird. Dies wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 78 Prozent eingepreist. Einen positiven Akzent setzten derweil chinesische Daten, denn der Caixin-Index aus dem Service-Bereich zeigte eine gesunde Erholung.

An den vergangenen Handelstagen hatten die Indizes zugelegt, nachdem die Sorge wegen eines US-Zahlungsausfalls verschwunden ist. Auch der starke Arbeitsmarkt vom Freitag mit 339'000 neuen Stellen stützte die Aktien, zumal sich die Arbeitslosenquote erhöht und das Lohnwachstum abgekühlt hat, was es der Fed ermöglichen könnte, ihren Zinserhöhungszyklus im Juni zu unterbrechen.

Stephen Innes, geschäftsführender Partner bei SPI Asset Management, sagt: "Die Märkte scheinen bereit zu sein, die Aufwärtsdynamik der vergangenen Woche fortzusetzen." Die starke Risikobereitschaft in der Hoffnung auf eine weiche Landung in den USA setze sich ebenso fort wie die "zinsbullische" Stimmung mit Blick auf die Juni-Sitzung.

ASIEN

An den asiatischen Börsen ging es in der neuen Handelswoche bergauf.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einem Plus von 2,20 Prozent bei 32'217,43 Punkten.

Wenig Bewegung zeigte sich auf dem chinesischen Festland: Dort ging es für den Shanghai Composite zwischenzeitlich um 0,07 Prozent auf 3'232,44 Indexpunkte nach oben. Der Hang Seng gewann daneben 0,72 Prozent auf 19'086,79 Zähler.

Als Grund für die teilweisen Aufschläge in Fernost verwiesen Händler auf den an der Wall Street positiv aufgenommenen US-Arbeitsmarktbericht. Dieser habe einerseits Konjunkturoptimismus geschürt, gleichzeitig die Tür für eine Zinserhöhungspause durch die US-Notenbank nicht geschlossen. Das Thema Konjunkturoptimismus wird auch befeuert durch einen gestiegenen Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in China im Mai, der deutlicher in den Wachstum anzeigenden Bereich vorgerückt ist.

Die chinesischen Börsen hinkten derweil der Entwicklung hinterher. Im Handel verwies man auf die Spannungen zwischen den USA und China im Ringen um Einfluss im asiatisch-pazifischem Raum. Diese sind erneut deutlich zutage getreten. Chinas Verteidigungsminister Li Shangfu warnte bei einer Sicherheitskonferenz in Singapur eindringlich vor "Nato-ähnlichen" Bündnissen in der Region. In der Meeresenge zwischen der Insel Taiwan und dem chinesischen Festland hatte es zuvor erneut eine gefährliche Annäherung zwischen Militärschiffen aus China und den USA gegeben.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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