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Geändert am: 27.02.2026 22:35:15

US-Börsen schliessen im Minus -- SMI letztlich über 14'000 Punkten -- DAX geht wenig bewegt ins Wochenende -- Asiens Börsen schlussendlich in Grün

Der heimische Aktienmarkt ging mit hohen Gewinnen ins Wochenende, wohingegen der deutsche Leitindex den Handelstag wenig bewegt beendet. Die US-Börsen notierten im Minus. Die Märkte in Fernost legten am Freitag zu.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt verbuchte am Freitag Zuwächse.

Der SMI eröffnete die Sitzung bereits etwas fester und konnte im weiteren Verlauf die 14'000 Punkte-Hürde überspringen, wo er den Handelstag auch beendete. Sein Schlussstand: 14'014,30 Punkte (+0,72 Prozent)

Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI starteten fester und konnten im Anschluss weitere Gewinne verzeichnen. Sie gingen ebenso 0,54 Prozent fester bei 19'255,70 Punkten bzw. 0,42 Prozent fester bei 2'215,00 Zählern in den Feierabend.

Während die US-Börsen nur wenige Impulse lieferten - insbesondere die NASDAQ kam durch Kursverluste bei NVIDIA unter Druck -, entwickelten sich die Börsen in Asien positiv. Am Markt war von einer insgesamt recht guten Stimmung vor dem Wochenende die Rede.

Insgesamt hielt sich aber ein gewisses Mass an Unsicherheit. "Irgendwie ist immer eine Grundnervosität zu spüren, dass es bald einmal zu einer grösseren Korrektur kommt", sagte ein Marktbeobachter. Mögliche Auslöser gebe es viele: von der Politik (Iran etc.) bis zu KI oder die Intransparenz im Private Credit Sektor.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger am Freitag zurück.

Der DAX eröffnete die Sitzung quasi unverändert, stieg im Anschluss vorübergehend ins Plus und tendierte am Freitagnachmittag nahe der Nulllinie. Er beendete den Handel 0,02 Prozent tiefer bei 25'284,26 Punkten.

In einem weiter von Vorsicht geprägten Umfeld hatte der DAX am Freitag seine jüngsten Gewinne etwas ausgebaut. Damit blieb das Börsenbarometer über der 25'000-Punkte-Marke, die er im frühen Wochenverlauf noch unterschritten hatte.

Für etwas Verstimmung sorgten zuletzt die stärker als erwartet gestiegenen US-Erzeugerpreise. Das Börsenbarometer blieb gleichwohl über der viel beachteten 25.000-Punkte-Marke, die es im Wochenverlauf überwunden hatte.

Der Iran kündigte nach einer Verhandlungsrunde mit den USA weitere Gespräche für kommende Woche an. Ab Montag seien in Wien, wo die Zentrale der Internationalen Atomenergiebehörde sitzt, "technische Gespräche" geplant, sagte Aussenminister Abbas Araghtschi vor Reportern. Sollten sie stattfinden, dürften Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden.

Ob es aber tatsächlich zu einer weiteren Verhandlungsrunde beider Seiten kommen wird, ist noch unklar. US-Präsident Donald Trump hatte der iranischen Staatsführung vor einer Woche ein Ultimatum bis Anfang März gestellt. Das US-Militär hat inzwischen eine massive Streitmacht in die Region verlegt.

WALL STREET

Die US-Börsen bewegten sich am Freitag während der gesamten Sitzung in der Verlustzone.

Der Dow Jones zeigte sich schwächer und rutschte um 1,05 Prozent auf 48'977,92 Punkte ab.
Der NASDAQ Composite verlor zum Handelsschluss 0,92 Prozent und schloss auf 22'668,21 Zählern.

Anzeichen einer möglichen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran haben die US-Börsen am Freitag ins Minus gedrückt. Hintergrund waren Händlern zufolge Medienberichte, laut denen die USA Mitarbeitern der Botschaft in Israel die sofortige Ausreise empfiehlt. Das schürte die Befürchtung eines möglichen unmittelbar bevorstehenden US-Militärschlags gegen den Iran. Für den Fall eines Angriffs schliessen Beobachter nicht aus, dass der Iran auch Ziele in Israel angreifen könnte. Überraschend deutlich gestiegene US-Erzeugerpreise nährten derweil Inflationssorgen.

Die Ölpreise legten in Erwartung einer Angebotsverknappung im Fall eines Militärschlags deutlich zu. Der "sichere Hafen" Gold holte die zwischenzeitlichen Verluste wieder auf und drehte ins Plus.

Die andauernden Nachwirkungen der NVIDIA-Geschäftszahlen traten dagegen etwas in den Hintergrund. Obwohl der Chiphersteller klar besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt hatte, hielten sich hartnäckig Bedenken bezüglich der schnell zunehmenden Konkurrenz, der Nachhaltigkeit der stark steigenden Kundennachfrage und der Unsicherheit darüber, wann es nachhaltige Renditen geben wird.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Freitag grüne Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 0,16 Prozent bei 58'850,27 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite bis Handelsende 0,39 Prozent auf 4'162,88 Zähler.

In Hongkong zog der Hang Seng schlussendlich um 0,95 Prozent auf 26'630,54 Zähler an.

Die Börsen in Tokio, Seoul und Sydney steuern auf starke Februar-Gewinne und den besten Februar überhaupt zu. Asiatische Aktien haben europäische und US-Titel klar hinter sich gelassen - befeuert in erster Linie von Technologiewerten und den Hoffnungen zum KI-Boom. Am Freitag aber folgten Technologiepapiere überwiegend ihren US-Pandents nach unten. Dort vermochten selbst starke Geschäftszahlen des KI-Dickschiffs NVIDIA keine positiven Akzente setzen. Vermehrt wurde die Nachhaltigkeit der eigentlich überzeugenden Geschäftsentwicklung in Frage gestellt. Händler sprachen von den bekannten KI-Sorgen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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SMI-Kurs: 13’192.10 10.03.2026 10:36:34
Long 12’566.89 18.71 S3HB2U
Long 12’284.48 13.33 SK3BMU
Long 11’805.53 8.97 S79B6U
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

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27.02.26 Tokioter Verbraucherpreisindex (Jahr)
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27.02.26 Retail Trade s.a (MoM)
27.02.26 Industrial Production (YoY)
27.02.26 Retail Trade (YoY)
27.02.26 Industrial Production (MoM)
27.02.26 Foreign Investment in Japan Stocks
27.02.26 Foreign Bond Investment
27.02.26 GfK Consumer Confidence
27.02.26 Kredite an den privaten Sektor (Monat)
27.02.26 Kredite an den privaten Sektor (Jahr)
27.02.26 Annualisierte Baubeginne
27.02.26 Baubeginne (Jahr)
27.02.26 Bauaufträge (Jahr)
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27.02.26 Bruttoinlandsprodukt Quartal vorläufig ( Jahr )
27.02.26 Darlehen im Privatsektor
27.02.26 M3-Geldmenge ( Jahr )
27.02.26 Gross Domestic Product (YoY)
27.02.26 Bruttoinlandsprodukt (Jahr)
27.02.26 Index des privaten Verbrauchs
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27.02.26 Unemployment Rate
27.02.26 Trade Balance (MoM)
27.02.26 Retail Sales (YoY)
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27.02.26 Producer Price Index (MoM)
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27.02.26 Änderung der Arbeitslosen
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27.02.26 Baden-Wuerttemberg CPI (MoM)
27.02.26 Brandenburg CPI (MoM)
27.02.26 Bavaria CPI (YoY)
27.02.26 Saxony CPI (MoM)
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