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08.02.2026 00:42:11

Bitcoin Sharpe-Ratio erreicht beunruhigend tiefe Werte

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  • Bitcoin’s Sharpe-Ratio ist in einen Bereich gefallen, der historisch bei späten Bärenmärkten beobachtet wird und zeigt hohes Risiko gegenüber Ertrag im Markt.
  • Die negative Risikobewertung deutet darauf hin, dass Anleger weiterhin unter Druck stehen und Bitcoin im aktuellen Umfeld nur geringe risikoadjustierte Gewinne liefert.
  • Solche Extremwerte traten in früheren Marktzyklen nahe Wendepunkten auf, ohne jedoch eine sofortige Trendwende zu garantieren.

Bitcoin bleibt in einer Phase mit schlechten risikobereinigten Renditen, die Anleger vorsichtig macht. Schwere Marktbedingungen prägen den aktuellen Zyklus, ein markantes Signal aus der On-Chain-Analyse.

Bitcoin Sharpe Ratio erreicht historisch niedrige Risikowerte

Die Sharpe-Ratio von Bitcoin ist zuletzt in eine Zone abgesunken, die in früheren Bärenmarktphasen, etwa in 2018 und während des Corona-Schocks, zu sehen war. Dieses Verhältnis zwischen Ertrag und Risiko zeigt, dass die erzielten Renditen im Vergleich zur Volatilität gering sind. Anleger erleben damit, dass das Halten von Bitcoin aktuell wenig risikoadjustierten Ertrag bringt.

Historisch betrachtet zeichnen solche Extremwerte kein Ende eines Abwärtstrends, sondern eine Phase grosser Unsicherheit und Stress im Markt. Seit dem Rückgang der Sharpe-Ratio auf nahe null bewegt sich der Markt in einem Umfeld, in dem positive Nachrichten und Kursanstiege kaum in ein verbessertes Risiko-Ertrags-Profil übersetzt werden.

Marktteilnehmer sehen in der negativen Sharpe-Ratio ein Zeichen dafür, dass die bisherigen Kursbewegungen und die Volatilität nicht ausreichend durch absolute Gewinne ausgeglichen werden. Diese Situation erschwert kurzfristige Investitionsentscheidungen und hält viele Anleger in einer abwartenden Haltung.

Marktdruck und Anlegerverhalten im aktuellen Zyklus

Die anhaltend niedrige Sharpe-Ratio geht einher mit anderen On-Chain-Signalen, die auf anhaltenden Abwärtsdruck im Bitcoin-Markt hindeuten. Zum Beispiel zeigen Verluste unter mittelfristige Halter und Indikatoren wie der Puell Multiple eine Phase mit hohem Stress im Mining-Sektor. Diese Konstellation verstärkt das Bild eines Marktes, in dem Verkaufssignale dominieren.

Die starke Risikoprämie und schlechte risikoadjustierte Rendite erklären, warum viele institutionelle und private Anleger derzeit Kapital vorsichtig allozieren oder auf bessere Einstiegslevels warten. In früheren Zyklen führten vergleichbare Sharpe-Ratio-Niveaus dazu, dass langfristig orientiertes Kapital sukzessive günstigere Positionen aufbaute, bevor grössere Erholungsphasen einsetzten.

Kurzfristige Trader hingegen stehen vor der Herausforderung, dass das negative Risiko-Ertrags-Verhältnis kurzfristige Breakouts weniger wahrscheinlich erscheinen lässt, selbst wenn fundamentale Gründe für Bitcoin positiv sind.

Bitcoin-Layer-2 Narrative rückt stärker in den Fokus

Während das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Bitcoin weiterhin herausfordernd bleibt, verlagert sich der Blick vieler Anleger auf Infrastrukturprojekte, die dem Netzwerk zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten bringen. Zu diesen zählt insbesondere Bitcoin Hyper, ein Layer-2-Projekt, das darauf abzielt, die Skalierbarkeit und Funktionalität von Bitcoin deutlich zu erweitern.

Bitcoin Hyper ist ein sogenanntes Layer-2-Netzwerk, das schnelle und günstige Transaktionen ermöglicht und Smart-Contract-Funktionalität für Bitcoin-basierte Anwendungen bringen will. In seiner Presale-Phase hat das Projekt bereits über 30 Mio. US-Dollar Kapital eingesammelt, was starkes Interesse seitens der Anleger widerspiegelt.

Der Presale von HYPER begann Mitte 2025 und läuft noch, mit der Erwartung, dass er im ersten Quartal 2026 oder kurz danach abgeschlossen wird. Frühphasenteilnehmer können auf niedrigere Preise zugreifen als spätere Käufer auf öffentlichen Märkten und zusätzlich an Staking-Programmen mit attraktiven Renditen teilnehmen.

Das Bitcoin-Layer-2-Narrativ hat in der Krypto-Community wieder an Fahrt gewonnen, da Anleger nach Wegen suchen, um Bitcoin-Ökosystemwachstum und zusätzliche Nutzungsfälle zu erschliessen, selbst wenn der Basis-Bitcoin-Preis volatil bleibt.

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