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20.08.2026 21:18:37

Devisen: Turbulenzen wirken nach

Zürich (awp) - Die Turbulenzen vom Vortag wirken am Devisenmarkt nach. Der Euro ist am Donnerstag erstmals seit drei Monaten über 1,17 US-Dollar gestiegen. Im New Yorker Handel notierte die Gemeinschaftswährung wieder etwas darunter mit zuletzt 1,1674 Dollar.

Die anhaltende Dollar-Schwäche zeigt sich auch beim Währungspaar Dollar/Franken. Es fiel im Tagesverlauf bis auf 0,7949 und damit auf den tiefsten Stand seit Wochen. Am Nachmittag erholte es sich wieder etwas und steht aktuell mit 0,8009 wieder leicht über der 0,80er-Schwelle. Der Euro/Franken-Kurs notiert derweil etwas höher bei 0,9350.

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Auslöser der Dollar-Schwäche war die Ankündigung des US-Finanzministeriums vom Vortag, die Rückkäufe langlaufender Anleihen deutlich zu erhöhen. Darauf kamen die Zinsen für langfristige US-Staatsanleihen deutlich zurück und der Dollar geriet unter Druck.

Dass die die Renditen längerfristig unten bleiben, wird eher nicht erwartet. "An den längerfristigen strukturellen Trends ändert dies wenig: Die Anleihen-Rückkäufe in den USA reduzieren weder die Staatsverschuldung noch das Defizit", sagte ein Händler. Allerdings habe die Massnahme eine "Signalwirkung" und daher seien die Marktreaktionen kräftig ausgefallen.

awp-robot/rw

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