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Verkaufsschlager 13.08.2022 23:01:00

Darum verkauft sich Teslas Model Y weltweit so gut

Darum verkauft sich Teslas Model Y weltweit so gut

Das Crossover Model Y aus dem Hause Tesla erfreut sich weltweit weiterhin grosser Beliebtheit - obwohl die Konkurrenz immer weiter zunimmt und vergleichbare Produkte auf den Markt bringt. Diese Gründe sprechen für das Tesla Model Y.

• Model Y weltweit mit guten Verkaufszahlen
• Sicherheit und grosse Reichweite überzeugen
• Tesla-Fahrzeug mittlerweile zum Statussymbol geworden

Seit zwei Jahren wird das SUV-Crossover Model Y Teslas mittlerweile produziert und hat sich seit seiner Markteinführung zu einem regelrechten Kassenschlager entwickelt. Dabei erfreut sich das Modell weltweit grosser Beliebtheit: Wie Daten von EV-Volumes, die InsideEVs zitiert, zeigen, seien im Juni 2022 insgesamt 913'479 neue Plug-in-Elektrofahrzeuge registriert worden. Das meist verkaufte EV sei dabei das Tesla Model Y mit 97.950 Stromern gewesen, gefolgt vom Model 3, ebenfalls aus dem Hause Tesla, mit 53'768 Fahrzeugen. Auch auf die gesamte erste Jahreshälfte gerechnet habe das SUV-Crossover mit 314'921 EVs global die Nase vorne gehabt. Auch hier folgte das Model 3, wenn auch mit einigem Abstand.

Auf einzelne wichtige Märkte heruntergebrochen zeigt sich ebenfalls die Erfolgsgeschichte des Tesla-Modells. So lag das Model Y auch auf dem europäischen Markt für Plug-in-Elektrofahrzeuge mit 45'240 Fahrzeugen im ersten Halbjahr 2022 vorn, in China landete der SUV mit 133'275 Fahrzeugen hinter Wuling HongGuang Mini EV und BYD Song Plus auf dem dritten Platz. In den USA dominiert das Tesla Model Y den Wagen für Gebrauchtwagen. Es war mit einer Verkaufsrate von durchschnittlich 24,9 Tagen im Juni das sich am schnellsten verkaufende Fahrzeug in den USA wie ISeeCars.com errechnet hat. Standardmässig würde ein Gebrauchtwagen durchschnittlich rund 52,1 Tage zum Verkauf stehen, bevor ein neuer Besitzer gefunden wird.

Grosse Sicherheit

Doch woher entspringt dieser Wille, sich bei den all den Elektrofahrzeugen, die mittlerweile existieren, für ein Model Y zu entscheiden. Schliesslich gibt es auch viele andere Anbieter, die ähnliche SUV-Crossover-Modelle anbieten. Ein Aspekt, der jemand Interessiertes überzeugen könnte, liegt laut HotCars in der grossen Sicherheit, die mit einem Model Y einhergeht. Wie das Nachrichtenportal schreibt, habe der Stromer bei Crashtest der US-Verkehrsbehörde NHTSA bestens abgeschnitten. Daneben würde das Fahrassistenzsystem "Autopilot" zur Sicherheit des Fahrens beitragen. So ist der Stromer in der Lage, in Notsituationen autonom zu bremsen, hilft dabei in der Mitte der Spur zu bleiben, tote Winkel zu überwachen und gegebenenfalls vor Zusammenstössen zu warnen. Während andere Fahrzeughersteller vorrangig auf rund ums Auto angebrachte Sensoren setzen, hat sich Tesla dafür entschieden, zahlreiche Kameras für die Ausübung dieser Funktionen einzusetzen.

Diese dienen nicht nur der Sicherheit während des Fahrens, sondern auch als Absicherung des Autos vor Einbrechern oder Schäden, wenn das Auto unbeaufsichtigt ist, da sich die Kameras einschalten und das Geschehen um sich aufnehmen können, um einen etwaigen Autodieb bei der Tat zu filmen.

Gute technische Daten und schnelles Laden

Neben dem Sicherheitsaspekt überzeugt das Model Y auch auf der technischen Seite mit seinem starken Antrieb. So beträgt die Beschleunigung 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Und auch die Reichweite, die auf der Unternehmenswebseite mit 514 Kilometer angegeben wird, kann sich im Vergleich mit anderen Modellen sehen lassen. Allerdings verfügt Tesla hier noch über einen weiteren Vorteil, nämlich das global ausgebaute Netzwerk von Supercharger-Stationen, nämlich 35'000 weltweit. Dies dürfte laut CleanTechnica auch ein weiterer Grund sein, warum sich so viele Menschen letztlich für das Model Y entscheiden.

Tesla als Statussymbol

Ein weiterer Faktor, der zur Schlagkraft des Crossovers beitragen dürfte, dürfte in dem Namen Tesla an sich liegen. Dieser ist mittlerweile insbesondere mit technologischer Innovation und einer Vorreiterposition verbunden. So weiss ein jeder Tesla-Besitzer, dass das eigene Fahrzeug mithilfe von Over-the-Air-Updates, also über das WLAN empfangene Updates, stets auf die neueste Version gebracht wird. Ähnlich wie ein iPhone von Apple, habe sich ein Tesla-Fahrzeug laut CleanTechnica mittlerweile in Sachen Technologie zu einem Statussymbol entwickelt, weshalb sich viele Menschen letztlich beim Kauf eines EVs für ein Fahrzeug aus dem Universum von Elon Musk entscheiden würden.

Dies habe auch eine interessante Beobachtung zu Zeiten des amerikanischen Super Bowls untermauert. Hier seien während der Werbepausen auffallend viele Werbungen für Elektro-Fahrzeuge gezeigt worden, das Unternehmen Tesla war nicht dabei. Dennoch zeigt eine Auswertung von Google-Suchen während der Werbepausen, die von einem Twitter-User veröffentlicht wurde, dass der Suchbegriff "Tesla" ein überdurchschnittliches Interesse hervorrief.

Gute Produktionskapazitäten

Ein weiterer Aspekt, den es laut CleanTechnica bei der Frage zu beachten gäbe, warum gerade das Model Y Teslas so beliebt sei, läge in der gut ausgebauten Produktionskapazität des Elektroautobauers. Hier hätte sich der US-Konzern insbesondere bei dem wichtigen Thema Batterieproduktion ein wertvolles Standbein aufgebaut, weshalb ganz einfach auch viele Fahrzeuge verkauft werden könnten, während andere Autobauer stärker von Lieferengpässen betroffen wären. Die gute Produktionskapazität würde ausserdem dazu beitragen, dass die einzelnen Komponenten günstiger würden, was sich wiederum positiv auf den Fahrzeugpreis auswirke. Höhere Gewinnmargen könnten wiederum in weitere Innovationen und Entwicklungen gesteckt werden. Nun bleibt nur abzuwarten, ob das Tesla Model Y seine gute Position auch in Zukunft gegen die zunehmende Konkurrenz wird verteidigen können.

Redaktion finanzen.ch


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Bildquelle: Tesla


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07.09.22 Tesla Buy UBS AG
26.08.22 Tesla Buy Jefferies & Company Inc.
25.08.22 Tesla Kaufen DZ BANK
25.08.22 Tesla Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.07.22 Tesla Underweight JP Morgan Chase & Co.

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