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14.03.2025 14:24:37

Swiss Life erfüllt 2024 eigene Vorgaben und will weiter zulegen

(Zusammenfassung)

Zürich (awp) - Die Swiss Life hat die im Geschäftsjahr 2024 abgeschlossenen Strategieprogramm formulierten Versprechen eingehalten und will weiter zulegen. Vieles hängt davon ab, wie gut sich das Gebührengeschäft des Finanzkonzerns entwickelt. An der Börse werden aber zuletzt erzielte Kursgewinne vorerst ins Trockene gebracht.

"Swiss Life hat im letzten Jahr sehr gute Ergebnisse erzielt und das 'Swiss Life 2024'-Programm erfolgreich abgeschlossen", erklärte Konzernchef Matthias Aellig am Freitag an der Bilanzmedienkonferenz. Der Gewinn kletterte um 13 Prozent auf 1,26 Milliarden Franken, das Betriebsergebnis um 19 Prozent auf 1,78 Milliarden.

Mit Blick auf das Gewinnwachstum und die mit einer SST-Quote von geschätzt 200 Prozent nach wie vor soliden Kapitalisierung, hebt der Finanzkonzern die Dividende um 2 Franken auf 35 Franken je Aktie an. Zudem hat er im Rahmen des im Dezember lancierten 750 Millionen schweren Rückkaufprogramms bislang eigene Aktien im Umfang von 133 Millionen Franken erworben.

Starkes Fee-Geschäft

Im Jahr 2024 trug das Fee-Geschäft, wo Swiss Life mit Beratungen, der Vermögensverwaltung oder dem Verkauf von Vorsorgeprodukten Gebühren einkassiert, massgeblich zum Erfolg bei. Das Fee-Ergebnis kletterte um ein Drittel auf 875 Millionen Franken und lag damit in der Mitte des angestrebten Ziel-Bands (850-900 Mio).

Dabei hatte das Management in der Vergangenheit stets darauf hingewiesen, dass dieses Resultat eher am unteren Ende des Korridors liegen werde. Im Zuge steigender Zinsen war nämlich das Geschäft mit Immobilien-Projekten in Deutschland und Frankreich zwischenzeitlich ins Stocken geraten.

Im vergangenen Jahr lief es im Geschäft mit Drittkunden (TPAM) wie Pensionskassen, Banken oder Family Offices äusserst rund. Aus diesem Kundensegment flossen der Gruppe mit 9,5 Milliarden Franken erneut grosse Summen an Neugelder zu, wobei sich die neu angebotenen Aktien-Fondsprodukte grosser Beliebtheit erfreuten.

Auf der Versicherungsseite punktete Swiss Life in Frankreich, primär im Geschäft mit Krankenversicherungen und Vorsorgeprodukten. Demgegenüber trat der Ländermarkt Deutschland auf der Stelle, während sich das Ergebnis in der Schweiz von hohem Niveau aus verbesserte.

Rückenwind gab es für die Gruppe indes von den Finanzmärkten. Die Nettoanlagerendite rückte um 0,8 Punkte auf 2,6 Prozent vor, nachdem im Vorjahr Wertberichtigungen auf Immobilien-Projekten in Höhe von knapp einer Milliarde belastet hatten.

Grosse Ambitionen

Laut CEO Aellig dürften sich die Immobilienbewertungen 2025 erneut zugunsten der Swiss Life entwickeln. Darüber hinaus werde von Drittkunden nach einem geglücktem Start bis Ende Jahr ein Neugeldzufluss sogar im zweistelligen Milliardenbereich erwartet.

Bereits im Dezember hatte sich der Konzern bis 2027 hohe Ziele gesteckt: Das Fee-Geschäft soll über eine Milliarde Franken zum Gruppenergebnis beisteuern und die Eigenkapitalrendite zwischen 17 und 19 Prozent zu liegen kommen. 2024 war die Rendite mit 16,6 Prozent nicht weit davon entfernt.

Trotz guter Resultate, attraktiver Dividende und ambitionierten Zielen nehmen die Anlegerinnen und Anleger vorerst Gewinne mit. Am frühen Freitagnachmittag rutscht der Kurs der Swiss Life-Aktie von hohem Niveau aus um 4 Prozent ab, nachdem die Papiere zuvor innert Jahresfrist um über 20 Prozent zugelegt hatten.

mk/tp

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