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Geändert am: 08.08.2022 22:09:35

SMI geht stärker in den Feierabend -- DAX letztlich freundlich -- Wall Street schliesst wenig verändert -- Börsen in Fernost beenden Handelstag uneinheitlich

Am heimische Aktienmarkt wurden am Montag positive Vorzeichen beobachtet. Der deutsche Leitindex konnte ebenfalls zulegen. Die US-Börsen schlossen uneinheitlich. Die Börsen Asiens konnten sich in einem recht ruhigen Montagshandel nicht auf eine gemeinsame Richtung einigen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Markt tendierte im Montagshandel höher.

Der SMI ging bereits fester in den Handel und verblieb anschliessend im Plus. Zum Handelsende notierte er 0,39 Prozent höher bei 11'166,32 Punkten.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI folgten der freundlichen Tendenz des Leitindex. Sie legten letztlich um 0,4 Prozent auf 14'473,39 Punkte respektive um 0,54 Prozent auf 1'737,92 Zähler zu.

Die Kurse am Schweizer Aktienmarkt bewegten sich am Montag aufwärts, wurden aber durch die stark gewichteten Schwergewichte ausgebremst. Laut Börsianern mussten die Märkte den überraschend starken US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag verarbeiten. Immerhin waren doppelt so viele Stellen geschaffen worden wie erwartet. Aktuell bewegten sich die Märkte zwischen Zinsängsten und Konjunkturoptimismus, hiess es im Handel.

Befeuert wurden die Zinsängste am Wochenende von der Fed-Gouverneurin Michelle Bowman, die sich für einen weiteren grossen Zinsschritt von 75 Basispunkten aussprach. Entsprechend gespannt dürften Investoren auf die in dieser Woche erwarteten US-Konsumentenpreise warten. Denn sie dürften eine erste Indikation liefern, wann der Inflationshöhepunkt in den USA überschritten wird. Daraus wiederum leiten die Marktteilnehmer dann ihre Erwartungen an die US-Geldpolitik ab.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt legte am Montag zu.

Der Leitindex DAX begann den Börsentag bereits deutlich höher und hielt sich auch im Verlauf oberhalb des Schlusskurses vom Freitag. Letztlich stand ein Plus von 0,84 Prozent auf 13'687,69 Punkte an der Kurstafel.

Der DAX hat am Montag einen Erholungskurs eingeschlagen und seine Verluste vom Freitag mehr als wettgemacht. Jochen Stanzl, Analyst beim Broker CMC Markets, blieb jedoch vorsichtig gestimmt: "In dieser Woche sind alle Augen auf die neuen Daten zur Inflation in den USA gerichtet. Nach den starken US-Arbeitsmarktdaten aus den USA dürfte die US-Notenbank Fed weiter mit Volldampf in ihrem Bestreben agieren, die Inflation zu bekämpfen und die Leitzinsen aggressiv anheben." Das könnte die Anleger wieder neu verschrecken. Die US-Verbraucherpreise für Juli stehen am Mittwoch an.

In der von zahlreichen Quartalsberichten geprägten vergangenen Woche war das deutsche Börsenbarometer wieder bis knapp unter 13'800 Punkte gestiegen und hatte damit zwischenzeitlich einen weiteren Höchststand seit Mitte Juni erreicht. Letztlich war es ihm aber nicht gelungen, die 100-Tage-Durchschnittslinie zu überspringen. Sie gilt, wie auch die 90-Tage-Linie, als ein Barometer für den mittelfristigen Trend.

WALL STREET

Die Wall Street beendete den Montagshandel mit unterschiedlichen Vorzeichen, letztlich waren aber nur geringe Veränderungen zu beobachten.

Der Dow Jones ging fester in den Handel und konnte die anfänglichen Gewinne im frühen Handel sogar noch ausbauen. Später schmolzen die Gewinne jedoch dahin und kurzzeitig rutschte der Traditionsindex in den roten Bereich. Zum Handelsschluss konnte sich der Dow Jones aber wieder über die Nulllinie vorarbeiten und schloss 0,09 Prozent fester bei 32'832,54 Punkten. Auch der technologielastige NASDAQ Composite begann den Handel fester, fiel dann aber zwischenzeitlich deutlich unter den Schlusskurs vom Freitag. Am Ende stand ein leichter Verlust von 0,10 Prozent bei 12'644,46 Punkten an der Anzeigetafel.

Die US-Börsen konnten am Montag ihre Auftaktgewinne nicht halten. Ein enttäuschender Quartalsumsatz von NVIDIA drückte letztlich doch stärker auf die Stimmung im Technologiesektor.

Nach dem überraschend starken US-Arbeitsmarktbericht am Freitag hatte unter den wichtigsten Indizes zumindest der Dow Jones der Furcht vor zu schnell steigenden Zinsen getrotzt. Am Mittwoch dürfte die Debatte um den künftigen Kurs der US-Notenbank Fed zur Bekämpfung der hohen Inflation wieder Fahrt aufnehmen. Dann werden die Verbraucherpreisdaten für Juli veröffentlicht. Im Juni war die Teuerung in den USA auf 9,1 Prozent gestiegen und damit auf den höchsten Wert seit über 40 Jahren.

Der Chipkonzern NVIDIA verfehlte im vergangenen Quartal die eigene Prognose klar. Auslöser war vor allem ein deutlicher Rückgang im Gaming-Geschäft, in dem NVIDIA mit Grafikkarten stark ist.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Montag mit unterschiedlicher Tendenz.

In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 0,26 Prozent höher bei 28'249,24 Punkten.

Der Shanghai Composite verbuchte zum Börsenende ein Plus von 0,33 Prozent auf 3'236.93 Zählern. Der Hang Seng musste dagegen stellenweise Verluste hinnehmen, die sich letztlich auf 0,77 Prozent auf 20'045,77 Punkte beliefen.

Ähnlich wie schon zuvor an der Wall Street bewegten sich die asiatischen Aktienmärkte am Montag zwischen Zinsängsten und Konjunkturoptimismus. Keine der beiden Sichtweisen setzte sich in Asien durch, daher zeigten sich die Börsen insgesamt wenig bewegt. Hintergrund waren extrem gut ausgefallene Arbeitsmarktdaten in den USA. Sie vertrieben zwar das Schreckgespenst der Rezession etwas, andererseits öffneten sie aber auch die Tür für aggressive Zinserhöhungen in den USA. Diese wurden zusätzlich befeuert von Fed-Gouverneurin Michelle Bowman, die für einen weiteren "grossen" Zinsschritt von 75 Basispunkten auf der nächsten Sitzung der Federal Reserve plädierte.

Profiteur der stark gestiegenen Marktzinsen war zunächst der US-Dollar, der zum Wochenschluss auf breiter Front deutlich anzog. Am Montag zeigten sich die asiatischen Währungen uneinheitlich, der Dollarindex kam ganz leicht zurück. Devisenhändler sehen den Dollar gegenüber den lokalen Währungen in Asien aber weiter auf der Überholspur wegen der zu erwartenden Zinserhöhungen in den USA.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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