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NASDAQ Composite Index 998356 / XC0009694271

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Geändert am: 03.03.2025 22:12:04

SMI nach neuem Allzeithoch schliesslich stark -- DAX endet nach Rekord erstmals über 23.000-Punkte-Marke -- Wall Street schliesst deutlich im Minus -- Asiatische Indizes letztlich uneinig

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich in Rekordform grün, während der deutsche Aktienmarkt zum Wochenauftakt mit neuer Bestmarke höher notierte. Die Wall Street präsentierte sich zum Wochenanfang mit roten Vorzeichen. Am Montag fanden die wichtigsten asiatischen Märkten keine gemeinsame Richtung.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt bewegte sich am Montag klar im Plus.

Der SMI startete den Handel fester und stieg im Anschluss noch weiter in die Gewinnzone. Zwischenzeitlich konnte der Schweizer Leitindex bei 13.199 Punkten ein neues Allzeithoch markieren. Schlussendlich notierte er 1,25 Prozent fester bei 13'166,68 Einheiten.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI tendierten ebenfalls höher und beendeten die Sitzung 1,18 Prozent stärker bei 17'352,68 Zählern bzw. 1,23 Prozent fester bei 2'141,01 Punkten. Zuvor waren sie im Plus in den Handel gestartet.

Der Leitindex zeigte sich damit trotz der politischen Turbulenzen robust und konnte dabei sogar ein neues Allzeithoch erreichen. Beherrscht wurden die Kommentarspalten zum Wochenbeginn vom Eklat vom Freitag im Weissen Haus. Der Druck auf den EU-Gipfel hinsichtlich des weiteren Vorgehens bei der Unterstützung der Ukraine steige dadurch, hiess es in Marktkreisen. Eine erhöhte Volatilität käme in den kommenden Tage auch mit Blick auf die anstehende Zinssitzung der EZB deshalb nicht überraschend.

Die anhaltenden Diskussionen um Zölle und Gegenzölle scheinen die Aktien hierzulande kaum zu belasten. Die Investoren hätten sich an die Zolldrohungen aus den USA gewohnt, hiess es dazu etwa bei der Zürcher Kantonalbank. Hinsichtlich der Entwicklung der europäischen Aktienmärkte entstehe der Eindruck, dass die Investoren die wirtschaftliche Feindseligkeit der US-Regierung gegenüber Europa nicht ernst nähmen. Die Gefahr von höheren Zölle auf Importe aus Europa sei aber real, warnt die Bank vor zu viel Euphorie.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex knackte im Montagshandel einen neuen Rekord.

Der DAX eröffnete im Plus und baute seine Gewinne im weiteren Verlauf aus. Dabei kletterte er erstmals über die 23'000-Punkte-Marke und markierte bei 23'307,97 Zählern einen neuen Höchststand. Letztlich ging er 2,64 Prozent stärker bei 23'147,02 Einheiten und damit mit einem Rekordschluss aus dem Handel.

Mit Kursgewinnen aus Übersee im Rücken legte der DAX am Rosenmontag zu. Damit knüpfte er an seine Stabilisierung seit Freitagnachmittag an.

Eine Kursrally der Rüstungswerte und starke Auto-Aktien haben den DAX schliesslich erstmals über die runde Marke von 23'000 Punkten katapultiert. In der Spitze stieg der deutsche Leitindex bis auf 23'307,97 Zähler. Nach einem deutlichen Kursplus im Februar fiel damit auch der Start in den März sehr gut aus. Im laufenden Jahr hat der DAX schon mehr als 16 Prozent zugelegt. "Die letzten Pessimisten werden heute von der sehr heftigen Marktdynamik in den Markt gezogen", kommentierte Marktbeobachter Andreas Lipkow. Die Frage sei nun aber, wie lange dieses Kursniveau im aktuellen geopolitischen Umfeld gehalten werden könne.

WALL STREET

Zum Wochenbeginn verbuchten die US-Börsen Verluste.

Der Dow Jones hat die Montagssitzung zwar höher begonnen, fiel im weiteren Handelsverlauf jedoch auf rotes Terrain und beendete den Handel 2,64 Prozent tiefer bei 18'350,19 Zählern.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete mit Aufschlägen, konnte sich anschliessend jedoch nicht in der Gewinnzone halten und bewegte sich daraufhin deutlich im Minus. Er notierte letztlich 2,64 Prozent tiefer bei 18'350,19 Zählern.

Nach den Aufschlägen zum Wochenschluss schien die Wall Street am Montag zeitweise etwas weiterzulaufen - mit nachlassender Dynamik allerdings. Letztlich ging es für die Indizes jedoch abwärts. Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Importzölle gegen Kanada, Mexiko und China sollen am Dienstag in Kraft treten, am gleichen Tag wird Präsident Donald Trump vor dem Kongress über den Haushalt sprechen. Spätestens dann hoffen Anleger auf Gewissheit in der Zollfrage. "Wir müssen alle auf der Hut sein. Die Dinge kommen schnell und heftig", charakterisierte Präsident Joseph Amato von Neuberger Berman die Sprunghaftigkeit Trumps.

ASIEN

Die Börsen in Ostasien waren am Montag auf einheitlicher Richtungssuche.

In Japan gewann der Nikkei 225 letztlich um 1,70 Prozent auf 37'785,47 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schlussendlich 0,12 Prozent tiefer bei 3'316,93 Stellen.

Der Hang Seng in Hongkong gewann schliesslich 0,28 Prozent bei 23'006,27 Zählern.

Der staatliche Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in China ist einen Tick besser ausgefallen als erwartet und verbesserte sich in den Expansion anzeigenden Bereich. Ausserdem verbesserte sich der entsprechende von Caixin ermittelte Indikator im Vergleich zum Vormonat und stieg weiter in den Expansionsbereich. Auch der staatliche Index für das Dienstleistungsgewerbe verbesserte sich.

Die PMI-Daten für das verarbeitende Gewerbe in China für die ersten beiden Monate deuteten darauf hin, dass das Wachstum der Industrieproduktion zu Beginn des Jahres relativ stabil geblieben sei, kommentierte Lynn Song, ING-Chefvolkswirt für China die Zahlen. Sein Haus erwarte für die Industrieproduktion in diesem Jahr ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich, wobei die Inlandsnachfrage wahrscheinlich eine grössere Rolle spielen werde, um eine mögliche Verlangsamung der Exporte auszugleichen. Von Barclays heisst es, der offizielle chinesische Einkaufsmanagerindex habe sich zwar verbessert, er sei aber im historischen Vergleich schwach.
Derweil hiess es aus dem Handel, die Akteure warteten die in dieser Woche beginnende Sitzung von Chinas Nationalem Volkskongress ab, auf der möglicherweise Massnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft angekündigt würden, neben dem Wachstumsziel für 2025. Thema sei daneben die Gefahr weiterer Importzölle durch US-Präsident Donald Trump, so die Analysten von Maybank.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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