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Geändert am: 10.08.2022 22:17:20

Nach US-Inflationsdaten: US-Börsen letztlich weit im Plus -- SMI schliesst fester -- DAX legt deutlich zu -- Asiatische Börsen beenden Handelstag in Rot

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich im Mittwochshandel freundlich. Der DAX notierte klar in der Gewinnzone. Die US-Börsen verbuchten Aufschläge. Zur Mitte der Woche schlossen die asiatischen Börsen tiefer.

SCHWEIZ

Schwächer als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten haben zur Wochenmitte dem heimischen Aktienmarkt ein kleines Plus beschert.

Der SMI begann den Börsentag schwächer. Nach Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten Inflationsdaten aus den USA schaffte er jedoch den Sprung in die Gewinnzone und konnte bis zum Handelsende um 0,2 Prozent auf 11'155,10 Punkte zulegen.

Der SPI und der SLI folgten der positiven Tendenz des Leitindex und gingen schliesslich 0,35 Prozent fester bei 14'460,33 Zählern respektive 0,8 Prozent stärker bei 1'736,28 Einheiten in den Feierabend.

Die Teuerung fiel mit 8,5 Prozent Plus etwas geringer aus als die Erwartung von 8,7 Prozent. Die Daten schüren die Hoffnung, die Inflation könnte den Höhepunkt ihres Anstiegs gesehen haben.

Damit sinkt zudem auch die Erwartung an einen weiteren "grossen" Zinsschritt der US-Notenbank um weitere 75 Basispunkte auf 41,5 Prozent. Am Vortag waren es noch 68,0 Prozent. Nun setzen die meisten Marktteilnehmer auf "nur" 50 Basispunkte Erhöhung, die Wahrscheinlichkeit dafür wird nun bei 58,5 Prozent gesehen. Kritische Stimmen warnten aber davor, den geringeren Anstieg überzubewerten. "Bei den wirklich wichtigen Dingen geht es ungebremst weiter nach oben", sagte ein Händler. So unter anderem Gesundheitskosten und Mieten.

Der Markt werde schon bald merken, "dass die hawkishe Einstellung der Fed auf ihrer Mission zur Inflationsbekämpfung sich durch die Daten nur eines Monats nicht ändern wird", sagte Mike Owens von Saxo Markets.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt tendierte am Mittwoch deutlich höher.

Der DAX startete etwas tiefer, konnte die Verluste anschliessend aber schnell aufholen und in die Gewinnzone klettern. Die US-Inflationsdaten am Nachmittag verliehen dem deutschen Leitindex noch zusätzlich Schwung, sodass er schliesslich um 1,23 Prozent auf 13'700,93 Zähler zulegen konnte.

Aufatmen unter den Anlegern am deutschen Aktienmarkt und den internationalen Börsen: In den Vereinigten Staaten liess die Dynamik des Preisanstiegs im Juli stärker als erwartet nach. Die Inflation schwächte sich auf 8,5 Prozent ab, während Volkswirte mit 8,7 Prozent gerechnet hatten. Im Juni hatte die Teuerung in der grössten Volkswirtschaft der Welt noch bei 9,1 Prozent gelegen und damit auf dem höchsten Stand seit über 40 Jahren.

"Es gibt gute Chancen, dass der Inflationsgipfel überschritten ist", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners und sieht eine mögliche "Zeitenwende". Zwar bleibe die Inflation mit 8,5 Prozent hoch, "aber erstmals seit mehr als zwei Jahren legen die Preise im Monatsvergleich nicht zu", und dies sei das entscheidende Signal. Die Chance, dass die US-Notenbank die Leitzinsen im September statt um erwartete 0,75 nur um 0,50 Prozentpunkte anhebe, seien nun gestiegen.

WALL STREET

Die Anleger an den US-Börsen reagierten am Mittwoch erleichtert auf die US-Inflationsdaten.

So eröffnete der Dow Jones bereits deutlich höher und stand auch anschliessend klar im Plus. Bis zum Handelsende konnte er um 1,63 Prozent auf 33'309,32 Punkte zulegen. Auch der technologielastige NASDAQ Composite zeigte sich im weiteren Handelsverlauf sehr freundlich, nachdem er schon mit einem kräftigen Zuwachs gestartet war. Er verabschiedete sich 2,89 Prozent stärker bei 12'854,80 Zählern in den Feierabend.

In den USA liess die Dynamik des Preisanstiegs im Juli stärker als erwartet nach. Die Inflation schwächte sich auf 8,5 Prozent ab. Im Juni hatte die Teuerung in der grössten Volkswirtschaft der Welt noch bei 9,1 Prozent gelegen und damit auf dem höchsten Stand seit über 40 Jahren.

Am Markt sei nach den Preisdaten die Wahrscheinlichkeit für eine Anhebung der Leitzinsen durch die Notenbank Fed im September um 0,75 Prozentpunkte förmlich in sich zusammengefallen, schrieb Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets.

Hohe Zinsen lassen für gewöhnlich Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen in einem schlechteren Licht erscheinen, entsprechend erfreut reagieren Aktienanleger bei vermindertem Zinsdruck. Gleichzeitig werden die Sorgen, dass die Fed mit grossen Zinsschritten die Konjunktur abwürgen könnte, etwas abgemildert.

"Die Reaktion der Märkte ist ermutigend", kommentierte Garrett Melson, Portfolio-Stratege bei Natixis Investment Managers. "Die Kurzfristzinsen sinken, der Dollar wird schwächer, die Aktien steigen, angeführt von der Technologiebranche." Dies sei genau das, was man erwarten würde, wenn die Chancen auf eine weiche Landung der Wirtschaft stiegen.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte mussten am Mittwoch zum Teil herbe Verluste verkraften.

In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei letztlich 0,65 Prozent auf 27'819,33 Punkte.

Der Shanghai Composite verbuchte zum Börsenschluss ein Minus von 0,54 Prozent auf 3'230,02 Zähler. Den Hang Seng traf es besonders hart, schlussendlich büsste er satte 1,96 Prozent auf 19'610,84 Punkte ein.

Vor den mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten waren Aktien an den asiatischen Börsen nicht gefragt. Sollten die nach Börsenschluss in Asien anstehenden Verbraucherpreisdaten der US-Notenbank Handlungsspielraum für eine forschere Gangart bei künftigen Zinserhöhungen einräumen, ginge dies auch zulasten asiatischer Aktienmärkte, hiess es im Handel. Die klar über Erwartung gestiegenen Lohnstückkosten in den USA lieferten bereits ein mögliches Indiz, dass die Verbraucherpreise auch höher als erwartet ausfallen könnten.

Zur trüben Stimmung am Aktienmarkt gesellten sich zudem immer deutlichere Signale für eine konjunkturelle Eintrübung in China. Denn die Ratingagentur Fitch hat die BIP-Prognose für die wichtige Sonderwirtschaftszone Hongkong gesenkt und rechnet nun für 2022 mit einem lokalen BIP-Rückgang um 0,5 Prozent, nachdem man zuvor noch an ein Wachstum von 1,0 Prozent geglaubt hatte. Wenig verwunderlich stellte Hongkong die schwächste Börse.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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