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Geändert am: 18.08.2022 22:08:11

Fed-Protokoll schafft kaum Klarheiten: Dow zum Handelsende nahe Nulllinie - Techwerte fester -- SMI und DAX schliessen höher -- Asiens Börsen letztlich in Rot

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt beendeten den Handelstag am Donnerstag positiv. Die US-Börsen zeigten sich uneinheitlich. Die Börsen in Fernost gaben am Donnerstag nach.

SCHWEIZ

Am heimischen Aktienmarkt griffen die Anleger am Donnerstag zu.

Zwar eröffnete der SMI niedriger, konnte dann aber rasch ins Plus drehen. Letztlich betrugen die Gewinne 0,35 Prozent auf 11'167,59 Einheiten.

Auch die Nebenwertindizes SLI und SPI schlossen nach einem schwachen Beginn noch auf grünem Terrain. Beim SLI beliefen sich die Aufschläge letztlich auf 0,42 Prozent auf 1'720,58 Zähler, der SPI schloss 0,37 Prozent höher bei 14'436,09 Punkten.

Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll zur jüngsten Sitzung der US-Notenbank habe nicht viel zur Klärung beigetragen, hiess es am Markt. Demnach dürften die US-Geldhüter nach Ansicht der Ökonomen den geldpolitischen Straffungskurs fortsetzen. Es gebe zwar Signale, dass sich das hohe Tempo der Zinserhöhungen auf absehbare Zeit abschwächen könnte. Es sei aber niemand im Komitee dazu geneigt, die Möglichkeit von Zinssenkungen auch nur in Erwägung zu ziehen, kommentierte ein Stratege. Das Fed werde wohl die Zinserhöhungskampagne fortsetzen, bis sie die Inflation in den Griff bekomme, sagte ein anderer. Insgesamt seien aber dadurch die Zinserhöhungswartungen leicht gesunken. Die Marktteilnehmer dürften aber auch die weiteren Konjunkturzahlen hinsichtlich der weiteren Zinsentwicklung genau analysieren. Der Donnerstagshandel lief hierzulande indes ruhig ab, die Schwankungen des Gesamtmarktes hielten sich in engen Grenzen - weiterhin befinden sich viele Händler im Sommerurlaub.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt hat seinen Rücksetzer vom Vortag gut verkraftet und konnte am Donnerstag zulegen.

So startete der DAX bereits mit einem Gewinn, den er bis Handelsende ausbauen konnte. Am Ende des Börsentages stand ein Gewinn von 0,52 Prozent auf 13'697,41 Indexpunkte an der Frankfurter Anzeigetafel.

Am Vortag war der deutsche Leitindex nach einwöchiger Gewinnstrecke auf dem Weg zur 14'000-Punkte-Marke gescheitert. Die zurückgekehrte Furcht vor hohen Zinsen und wirtschaftlicher Schwäche hatte das Barometer um gut zwei Prozent nach unten gedrückt und damit auch zeitweise unter die 100-Tage-Linie für den mittelfristigen Trend, die derzeit bei 13'691 Punkten verläuft. Die Autoren des täglichen Bernecker-Börsenbriefs sprachen von einer technischen Korrektur, die fällig gewesen sei nach dem kräftigen Zuwachs der vergangenen Wochen.

Der Markt brauche nun aber positive Impulse, die die wieder neu aufgeflammten Inflations- und Zinssorgen kompensieren können, schrieb der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Ansonsten drohe bei einem saisonal schwächeren Handelsvolumen in den kommenden Tagen ein weiteres Abrutschen, warnte er.

WALL STREET

Die US-Börsen fanden im Donnerstagshandel keine klare gemeinsame Richtungen.

Der Dow Jones notierte zum Start der Sitzung nahezu unverändert und wechselte im Verlauf zwischen Gewinn- und Verlustzone. Letztlich notierte er marginale 0,06 Prozent im Plus bei 34'000,95 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite startete ebenfalls an der Nulllinie, kletterte im weiteren Verlauf jedoch ins Plus und beendete die Sitzung 0,21 Prozent stärker bei 12'965,34 Zählern.

Das am Mittwoch veröffentlichte Protokoll der US-Notenbanksitzung vom Juli hatte keine neuen Erkenntnisse gebracht: Die Notenbanker waren sich demnach einig, dass die Leitzinsen weiter erhöht werden müssten, um die hohe Inflation in den Griff zu bekommen, deuteten aber auch an, dass sie das Tempo ihrer Zinserhöhungen verringern würden, wenn schwache Konjunkturdaten dies erforderlich machten.

Die am Donnerstag veröffentlichten Daten zeichneten indes ein recht positives Bild: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging in der vergangenen Woche stärker zurück als erwartet. Der Philadelphia-Fed-Index erholte sich im August überraschend deutlich und kehrte in positives Terrain zurück. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass sich die US-Konjunktur in einer besseren Verfassung befindet, als dies zuvor von Anlegern befürchtet wurde.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkten ging es am Donnerstag abwärts.

In Tokio schloss der Nikkei mit einem Verlust von 0,96 Prozent bei 28'942,14 Punkten.

Der Shanghai Composite verlor bis Handelsende 0,46 Prozent auf 3'277,54 Einheiten. Der Hang Seng gab um 0,80 Prozent auf 19'763,91 Zähler ab.

In einer Mischung aus Gewinnmitnahmen und ungünstiger Nachrichtenlage haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag überwiegend nachgegeben. Das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung, das am späten Mittwoch veröffentlicht worden war, hatte keine neuen Erkenntnisse gebracht. Die Notenbanker sehen sich demnach weiter auf Kurs einer strafferen Geldpolitik zur Eindämmung der Inflation. Während die Renditen am US-Anleihemarkt deutlich höher aus dem Tag gingen, tendierten Aktien leichter.

Dazu kam aus China die Nachricht, dass dort nicht nur die steigende Zahl an COVID-19-Infektionen und die stringenten Massnahmen dagegen die Produktion beeinträchtigen; zunehmend erschwert der ungewöhnlich trockene Sommer die Energieproduktion und bremst damit letztlich ebenfalls in einigen Regionen die Produktion - insbesondere in energieintensiven Betrieben. Die Stromzuteilung an die Industrie in einigen Regionen wurde gedrosselt. Die Analysten von Goldman Sachs rechnen aber nicht damit, dass es ähnlich wie im vorigen Jahr zu Energieabschaltungen und schwerwiegenden Beeinträchtigungen kommen wird.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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